Die Leiden der Federer-Rivalen

Drei Wochen vor dem Australian Open plagen Nadal, Wawrinka und Murray noch immer Schmerzen. Djokovic gibt Rätsel auf.

Immer wieder das Knie: Rafael Nadal muss sich in Geduld üben.

Immer wieder das Knie: Rafael Nadal muss sich in Geduld üben. Bild: Keystone

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Untersuchungen in Barcelona haben ergeben, dass Rafael Nadals lädiertes Knie den Start am Exhibitionturnier von Abu Dhabi (28. bis 30. Dezember) nicht zulässt. Zuvor musste der Weltranglistenerste eine Trainingswoche mit seinem Sparringpartner João Sousa auf Mallorca absagen. Nadals Knieprobleme hatten ihn bereits an den ATP Finals im November nach einer Niederlage im ersten Gruppenspiel zum Forfait gezwungen.

Stan Wawrinka wird vor dem Australian Open, das am 15. Januar beginnt, wie erwartet keine Ernstkämpfe bestreiten. Der Romand plant sein Comeback für den 10. Januar an einem Showturnier in Melbourne, an dem auch Novak Djokovic, Nick Kyrgios und Lleyton Hewitt teilnehmen.

Wegen anhaltender Probleme im linken Knie hatte Wawrinka die letzte Saison nach der Startniederlage in Wimbledon gegen den Russen Daniil Medwedew abgebrochen. Zweimal unterzog er sich anschliessend einer Operation. Das zunächst für Abu Dhabi geplante Comeback musste der dreifache Grand-Slam-Sieger vor wenigen Tagen verschieben.

Andy Murray machen ebenfalls seit Wimbledon Hüftprobleme zu schaffen. Der Brite musste deshalb seine Abreise nach Australien verschieben. «Wenn er nur zu 90 Prozent gesund ist, dann könnte er vielleicht ein paar Runden gewinnen, bevor sein Körper aufgibt. Was würde das bringen? Andy sollte geduldig sein und sichergehen, dass er vollkommen gesund ist», rät der frühere Top-10-Spieler Tim Henman seinem britischen Landsmann.

Über Novak Djokovics Formstand ist kaum etwas bekannt. Der Serbe gibt der Konkurrenz Rätsel auf, könnte aber nach Meinung des kroatischen Weltranglistenfünften Marin Cilic alle überraschen: «Novak wird die kommende Saison aus einer völlig anderen Perspektive heraus beginnen, weil er nicht mehr ganz oben in den Rankings steht. Ich glaube, das wird ihn noch hungriger machen. Wir können erwarten, dass er bei den grössten Turnieren ganz lange dabei sein wird.»


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Erstellt: 23.12.2017, 12:52 Uhr

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