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Djokovic kann weiter vom Rekord träumen

Der Wimbledon-Sieger hat in Cincinnati die zweite Runde erreicht, machte sich das Leben allerdings selber schwer.

Novak Djokovic steht in Cincinnati nach neun Matchbällen in der nächsten Runde.
Novak Djokovic steht in Cincinnati nach neun Matchbällen in der nächsten Runde.
Keystone

Eigentlich war Novak Djokovic klar der bessere Spieler, und doch wurde die Partie gegen Steve Johnson zur Geduldsprobe. Denn der Serbe vergab in Mason unweit von Cincinnati Matchball um Matchball. Und jedes Mal, wenn der Einheimische den Kopf wieder aus der Schlinge zog, wurde er von den Zuschauern frenetisch gefeiert. «Ich wusste, dass es gegen Stevie vor einem US-Publikum hart werden würde», sollte Djokovic, der vor einem knappen Monat seine Rückkehr in die Weltspitze mit dem Triumph in Wimbledon manifestiert hatte, kurz vor Mitternacht diplomatisch sagen.

«Eine Katze hat sieben Leben», besagt eine Redewendung. Johnson hatte diesmal sogar noch mehr. Im neunten Anlauf war der Serbe dann doch noch erfolgreich; er setze sich mit 6:4, 7:6 (7:4) verdient durch. Er könne definitiv besser spielen, meinte Djokovic am Ende, «aber ich bin froh, in zwei Sätzen durchgekommen zu sein». Gab es an seiner Leistung etwas, was ihn zufriedenstellte? «Dass ich nach den vergebenen Matchbällen bis zum letzten Schlag gelassen geblieben bin. Zudem habe ich in den wichtigen Momenten gut aufgeschlagen.» Djokovic gewänne in Cincinnati besonders gern, denn dieser Titel fehlt aufgrund von fünf Finalniederlagen (drei gegen Roger Federer, zwei gegen Andy Murray) in seinem reichhaltigen Palmarès noch. Triumphierte er auch hier, hätte er als Erster, alle neun Masters-1000-Turniere mindestens einmal gewonnen und so seinen ewigen Rivalen Federer und Rafael Nadal etwas voraus.

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