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Djokovic krönt sich zum Wimbledon-König

Nach der Eroberung der Nummer 1 geht für Novak Djokovic ein weiterer Traum in Erfüllung: Er gewinnt als erster Serbe das Grand-Slam-Turnier von Wimbledon.

Novak Djokovic posiert mit der begehrtesten Trophäe im Welttennis. Rafael Nadal schaut ins Leere.
Novak Djokovic posiert mit der begehrtesten Trophäe im Welttennis. Rafael Nadal schaut ins Leere.
Keystone
Djokovic stemmt den Pokal in die Höhe.
Djokovic stemmt den Pokal in die Höhe.
Keystone
Im zweiten Satz ist der Mann aus Spanien chancenlos.
Im zweiten Satz ist der Mann aus Spanien chancenlos.
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Novak Djokovic hat im hochklassigen Endspiel im All England Club eindrücklich gezeigt, warum er ab Montag erstmals an der Spitze des ATP-Rankings steht. Obwohl sein Gegner, der abtretende Wimbledon-Champion und Weltranglistenerste Rafael Nadal, ausgezeichnet servierte und auch in kämpferischer Hinsicht überzeugte, war Djokovic ausser im dritten Durchgang stets Herr der Lage.

Besonders eindrücklich war seine Effizienz: Er nutzte fünf seiner sechs Breakchancen und verwandelte nach 148 Minuten gleich den ersten Matchball zum historischen 6:4, 6:1, 1:6, 6:3-Triumph, dem ersten eines Serben in Wimbledon.

«Ich kann kaum beschreiben, was ich empfinde. Das ist der beste Tag meines Lebens», sagte Djokovic beim Siegerinterview auf dem Platz. «Wimbledon ist das erste Turnier, das ich jemals am TV gesehen habe, hier zu gewinnen war immer mein Ziel. Ich habe das Gefühl, dass ich noch träume». Er habe gegen Nadal, der sich im dritten Satz auf bemerkenswerte Weise in die Partie zurückkämpfte, sein Optimum bringen müssen, so der grosse Sieger. Das Spiel sei das beste seines Lebens auf Rasen gewesen.

Im neuen Ranking hat Djokovic 2015 Punkte Vorsprung

In der neuen Weltrangliste führt Djokovic mit beträchtlichem Vorsprung. Zwischen ihm und seinem Vorgänger Nadal liegen 2015 Punkte, in etwa der Gegenwert eines Major-Titels. In der laufenden Saison hat der 25-Jährige lediglich eine seiner 49 Partien verloren – in den Halbfinals des French Open gegen Roger Federer.

Nadal, zuvor während 20 Wimbledon-Matches ungeschlagen, zeigte sich als überaus fairer Verlierer. Er gratulierte Djokovic zum ersten Turniersieg im All England Club und zu seiner herausragenden Saison 2011. «Ich kann nachvollziehen, wie glücklich Novak nun ist», sagte der zehnfache Major-Champion, der in Wimbledon erstmals 2008 den Titel gewann und diesen Coup nach seinem verletzungsbedingten Forfait 2009 im vergangenen Jahr wiederholte.

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