«Eine grosse Ehre wieder im Final zu sein»

Novak Djokovic setzt sich gegen den Franzosen Richard Gasquet in drei Sätzen 7:6, 6:4, 6:4 durch und erreicht als Titelverteidiger den Wimbledon-Final.

Die Erlösung am Schluss: Novak Djokovic freut sich über den Finaleinzug.

Die Erlösung am Schluss: Novak Djokovic freut sich über den Finaleinzug. Bild: Keystone

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Bei strahlendem Sonnenschein konnte Richard Gasquet (ATP 20) die Weltnummer 1 auf dem Centre Court des All England Lawn Tennis and Croquet Club nur im ersten Satz fordern. Obwohl sein erster Aufschlag nicht gut funktionierte, begegnete Gasquet dem Serben auf Augenhöhe. Er schaffte früh das Rebreak und entschied dank seiner einhändig geschlagenen Rückhand die Mehrheit der spektakulärsten Ballwechsel im ersten Durchgang für sich.

Im Tiebreak konnte der Wawrinka-Bezwinger sein Niveau dann aber nicht mehr halten. Obwohl Djokovic nicht unantastbar wirkte, gewann er die Kurzentscheidung ohne Probleme, auch weil Gasquet vier einfache Fehler unterliefen. Mit dem Satzvorsprung im Rücken kontrollierte der achtfache Major-Sieger das Geschehen. «Richard hat im ersten Satz ausserordentlich stark gespielt. Das war die entscheidende Phase des Spiels, die ich für mich entscheiden konnte», analysierte Djokovic im Interview.

«Grosse Ehre, hier im Final zu stehen»

Im zweiten und dritten Satz schaffte Djokovic jeweils gleich zu Beginn des Durchgangs das Break. Nachdem er bei Aufschlag Gasquet noch zwei Chancen, den Match zu beenden nicht nutzen konnte, liess die Weltnummer 1 bei eigenem Aufschlag nichts mehr anbrennen. Nach 2:20 Stunden beendete er den Match mit seinem erst 19. Winner. Und zeigte sich nach dem Spiel ehrfürchtig: «Es ist eine grosse Ehre, hier im Final zu stehen. Ich habe eine grosse Verantwortung, wenn man sich anschaut, wer hier schon alles gewonnen hat.»

Während Djokovic mit seinem 51. Einzelsieg in Wimbledon mit Björn Borg, der in der Royal Box Platz genommen hatte, gleichzog und in seinem 27. Grand-Slam-Halbfinal zum 17. Mal in das Endspiel einzog, verlor Gasquet auch seinen dritten Grand-Slam-Halbfinal. 2007 war er in Wimbledon Roger Federer unterlegen, 2013 am US Open in New York Rafael Nadal. In der Weltrangliste wird der 29-jährige Franzose, der in Neuenburg wohnt, auf Platz 13 vorrücken. (Si/des)

Erstellt: 10.07.2015, 17:03 Uhr

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