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Djokovic zeigt auch Nadal den Meister

Der Serbe gewinnt zum dritten Mal das ATP-Masters. Er schlägt im Final von London Rafael Nadal mit 6:3, 6:4.

Am Ende jubelt der beste Spieler des Turniers: Novak Djokovic bezwingt im Endspiel des ATP-Finals von London den Spanier...
Am Ende jubelt der beste Spieler des Turniers: Novak Djokovic bezwingt im Endspiel des ATP-Finals von London den Spanier...
Keystone
...Rafael Nadal deutlich mit 6:3, 6:4. Der Serbe, die Nummer 2 im Ranking, lässt dem Klassenbesten keine Chance. Nadal macht im 39. Duell der beiden auch zu viele Fehler.
...Rafael Nadal deutlich mit 6:3, 6:4. Der Serbe, die Nummer 2 im Ranking, lässt dem Klassenbesten keine Chance. Nadal macht im 39. Duell der beiden auch zu viele Fehler.
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Tanzen und jubeln nach dem Triumph: Djokovic gewinnt das Masters nach 2008 und 2012 zum dritten Mal.
Tanzen und jubeln nach dem Triumph: Djokovic gewinnt das Masters nach 2008 und 2012 zum dritten Mal.
Keystone
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Novak Djokovic war auch im Endspiel in der wunderbaren O2-Arena an der Themse nicht zu stoppen. Der Serbe hat seit dem gegen Rafael Nadal verlorenen US-Open-Final 22 Siege aneinandergereiht und dabei vier Titel geholt. Dass er die Saison nicht zum dritten Mal in Folge als Nummer 1 des ATP-Rankings beendet, liegt nur an der überragenden Saison von Nadal, der seit seinem Comeback im letzten Februar 75 seiner 82 Matchs gewonnen hat. In diesem Duell war aber selbst der Spanier auf verlorenem Posten.

Djokovic ging rasch 3:0 in Führung und vergab eine Möglichkeit zum 4:0. Es war einmal mehr erstaunlich, wie er auch in scheinbar aussichtsloser Position die Bälle noch übers Netz brachte und am Ende oft sogar noch den Punkt gewann. So brachte er selbst den diesjährigen French- und US-Open-Sieger zur Verzweiflung. Fast in jedem Aufschlagsspiel geriet Nadal in Gefahr. Dass der Mallorquiner im ersten Satz nochmals auf 3:3 herankam, verdankte er einer kleinen Baisse von Djokovic.

Der Titelverteidiger war einfach besser

Nadal hatte dem Serben nicht viel mehr als seinen Kampfgeist entgegenzusetzen. Viel zu oft gingen aus seiner Sicht die langen Ballwechsel an den Gegner. Die Risiken, die er einging, um sich im 39. Duell mit Djokovic zu behaupten, zahlten sich nicht aus. Er leistete sich zu viele Unsicherheiten und unter anderem auch vier Doppelfehler. Im zweiten Satz kassierte er bei 1:2 das entscheidende Break. Djokovic verteidigte seinen Vorteil in der Folge souverän. Nach etwas mehr als anderthalb Stunden beendete er die Partie mit seinem dritten Matchball.

Djokovic war in allen Bereichen zum Abschluss der Londoner Woche der bessere Spieler und holte die Masters-Trophäe zum insgesamt dritten Mal nach 2008 und 2012. Er strotzte vor Selbstvertrauen und machte auch zum Ende der langen Saison einen frischen Eindruck. Für Djokovic ist das Tennisjahr noch nicht beendet. Er bestreitet mit Serbien ab Freitag in Belgrad den Davis-Cup-Final gegen Tschechien. Er kann dort seine Siegesserie auf 24 Partien ausbauen. Sein Rekord liegt bei 43 (von Dezember 2010 bis Juni 2011).

Nadal kann derweil mit seiner Saison zufrieden sein, obwohl er erneut den Titel beim ATP-Final verpasst hat. Es ist die einzige der bedeutendsten Trophäen, die in seiner Sammlung fehlt. Zum zweiten Mal nach 2010 (Niederlage gegen Roger Federer) scheiterte er im Endspiel.

si/fal

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