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Djokovics nächste Demonstration

Novak Djokovic lässt im Final von Paris Bercy keinen Zweifel daran, wer im Moment der beste Spieler der Welt ist. Zu spüren bekam das Andy Murray.

Starker Auftritt: Novak Djokovic festigt seine Position als Nummer 1 der Welt.
Starker Auftritt: Novak Djokovic festigt seine Position als Nummer 1 der Welt.
Keystone

Nach dem Halbfinalsieg gegen Stan Wawrinka liess Novak Djokovic im Final vom Turnier in Paris Bercy die nächste Gala folgen. In knapp 93 Minuten fertigte die serbische Nummer 1 der Welt Andy Murray 6:2, 6:4 ab und bestätigt seine Topform.

Auf den Sandplätzen von Roland Garros rennt Djokovic seinem ersten Titel auch nach elf Saisons noch immer hinterher. Zehn Kilometer östlich, in der Halle von Bercy, ist er hingegen mit nun vier Turniersiegen Rekordhalter. Der Finalsieg gegen den Briten war bereits der 22. Erfolg in Serie für den Serben. «Ich bin sehr stolz und sehr glücklich, erneut den Titel gewonnen zu haben», meinte der überragende Spieler der Saison.

Murray kam nie richtig ins Spiel. Der erste Satz war nach zwei Breaks schnell vorbei, im zweiten konnte er auf einen ersten Rückstand immerhin postwendend mit dem Rebreak zum 2:2 reagieren. Es war seine beste Phase, doch nach Djokovics viertem Break zum 4:3 war sein Widerstand gebrochen.

Die Zahlen des Serben werden damit immer eindrücklicher. Letztmals verlor er Ende August im Final des Masters-1000-Turniers in Cincinnati gegen Roger Federer. Seither ist es nur zwei Spielern (Federer im US-Open-Final und Stan Wawrinka am Samstag im Halbfinal) gelungen, Djokovic auch nur einen Satz abzunehmen. Mit dem neusten Erfolg hat er 2015 nun sechs Turniere der 1000er-Stufe gewonnen – so viele, wie noch nie einer in einem Jahr.

Er ist nun natürlich auch an den ATP-Finals in einer Woche in London hoher Favorit. Im Halbfinal hatte er auf den Satzverlust gegen Wawrinka eindrücklich reagiert, indem er den dritten Satz 6:0 gewann. Ein Lob gab es für den Waadtländer danach dennoch: «Er ist einer der wenigen, die in der Lage sind, mich zurückzudrängen.»

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