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«Ein bisschen wie Boris Becker»

Der Finaleinzug von Sabine Lisicki in Wimbledon sorgt in Deutschland für helle Begeisterung. Es werden schon Vergleiche gezogen – mit Steffi Graf, aber auch mit Boris Becker.

Mit Einsatz in den Final: Nicht zuletzt dank ihren kämpferischen Qualitäten überzeugt Sabine Lisicki in Wimbledon, wo sie den Finaleinzug geschafft hat. Verletzungen in ihrer Karriere haben sie mental stärker gemacht, wobei sie sich an Vorbildern wie dem ehemaligen Ski-Ass Hermann Maier orientiert.
Mit Einsatz in den Final: Nicht zuletzt dank ihren kämpferischen Qualitäten überzeugt Sabine Lisicki in Wimbledon, wo sie den Finaleinzug geschafft hat. Verletzungen in ihrer Karriere haben sie mental stärker gemacht, wobei sie sich an Vorbildern wie dem ehemaligen Ski-Ass Hermann Maier orientiert.
Keystone
Typisch Lisicki – kraftvoll und mit Risiko.
Typisch Lisicki – kraftvoll und mit Risiko.
Keystone
Eine Bewegung, die Lisicki am Samstagnachmittag nach dem Final in Wimbledon gerne wiederholen möchte – am Boden liegen und weinen vor Glück.
Eine Bewegung, die Lisicki am Samstagnachmittag nach dem Final in Wimbledon gerne wiederholen möchte – am Boden liegen und weinen vor Glück.
Keystone
Tennislegende Boris Becker hat auf Twitter seiner Landsfrau zum Finaleinzug gratuliert. Ihr Spielstil erinnert an die leidenschaftlichen Auftritte von «Bobele» früher an der Church Road im Südwesten Londons.
Tennislegende Boris Becker hat auf Twitter seiner Landsfrau zum Finaleinzug gratuliert. Ihr Spielstil erinnert an die leidenschaftlichen Auftritte von «Bobele» früher an der Church Road im Südwesten Londons.
Reuters
Auch Steffi Graf, hier im Small Talk mit der Duches of Cambridge, meldete sich nach dem Halblfinal zu Wort. Graf war die letzte Deutsche, die in einem Grand-Slam-Final stand (1999).
Auch Steffi Graf, hier im Small Talk mit der Duches of Cambridge, meldete sich nach dem Halblfinal zu Wort. Graf war die letzte Deutsche, die in einem Grand-Slam-Final stand (1999).
Reuters
Bundestrainerin Barbara Rittner hält grosse Stücke auf Lisicki. Den Umgang mit dem Clan ihres Schützlings bei Fed-Cup-Matches erklärt Rittner als sehr angenehm.
Bundestrainerin Barbara Rittner hält grosse Stücke auf Lisicki. Den Umgang mit dem Clan ihres Schützlings bei Fed-Cup-Matches erklärt Rittner als sehr angenehm.
Reuters
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Deutschland ist entzückt. Mit Sabine Lisicki schaffte erstmals seit 14 Jahren wieder eine Deutsche den Einzug in einen Grand-Slam-Final. Damals, im Jahre 1999, hatte Steffi Graf das Endspiel in Wimbledon gegen die Amerikanerin Lindsay Davenport verloren. Seither warten Tennisfans nördlich von Lörrach auf eine Spielerin, die so elegant und wirkungsvoll das Racket schwingt wie einst die «Gräfin». Es kommt nicht von ungefähr, dass sich «Fräulein Vorhand», wie man Graf zu ihrer Aktivzeit oft genannt hatte, nach dem Halbfinalsieg via Facebook zu Wort meldete: «Super Sabine! Unglaublicher Kampf, toll wie Sabine Lisicki gegen Agnieszka Radwanska ihre Ruhe und Nerven behalten hat und selbst nach einem Rückstand von 0:3 im dritten Satz wieder zu ihrem Spiel gefunden hat. Wir werden alle im Finale mitfiebern und drücken ihr fest die Daumen!»

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