«Wir können nicht genug voneinander kriegen»

Welche Grimasse Roger Federer 2004 in Miami gegen Rafael Nadal zog – und warum das Endspiel von 2005 so wichtig für den Schweizer war.

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«Es fühlt sich an wie in alten Zeiten. Wir spielen alle paar Wochen gegeneinander – wir können nicht genug voneinander kriegen», sagt Roger Federer vor dem Final von Miami, seinem 37. Match gegen Rafael Nadal, dem dritten in diesem Jahr. Auf Key Biscayne messen sich die beiden heute ab 19 Uhr MEZ zum vierten Mal. Von den bisherigen drei Duellen gewann Nadal zwei und Federer eines: das epische Endspiel von 2005.

«Diese Partie war ein Wendepunkt in meiner Karriere. Ich habe mir und meinem Team damals bewiesen, dass ich kämpfen kann – gegen einen Spieler, der mein grösster Rivale werden sollte. Es ist auf jeden Fall sehr speziell, hier wieder gegen Rafa anzutreten», erklärt der 18-fache Major-Champion, der in dieser Saison eine 18:1-Bilanz aufweist.

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Bittere Erinnerungen hat Federer an 2004: Er verlor in der 3. Runde das allererste Aufeinandertreffen mit dem damals 17-jährigen Nadal 3:6, 3:6 und verzog das Gesicht zur Grimasse (in der Bildstrecke).

Auch im Halbfinal von 2011 behielt der Spanier das bessere Ende für sich: 6:3, 6:2 hiess es diesmal.

Im Final der Australian Open setzte sich Roger Federer gegen Rafael Nadal durch und holte sich seinen 18. Grand-Slam-Titel.

(ak)

Erstellt: 02.04.2017, 15:16 Uhr

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