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Ein starker Wawrinka in Melbourne

Stanislas Wawrinka zieht am Australian Open dank einer starken Leistung gegen den Spanier Tommy Robredo in die Viertelfinals ein. Nun fordert er Titelverteidiger Novak Djokovic.

Stanislas Wawrinka lässt sich feiern. Im Viertelfinal wartet nun Titelverteidiger Novak Djokovic.
Stanislas Wawrinka lässt sich feiern. Im Viertelfinal wartet nun Titelverteidiger Novak Djokovic.
Keystone
Der Lausanner überzeugt auch im Achtelfinal gegen Tommy Robredo und setzt sich in drei Sätzen durch.
Der Lausanner überzeugt auch im Achtelfinal gegen Tommy Robredo und setzt sich in drei Sätzen durch.
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Fairplay: Am Ende gratuliert der Verlierer dem Romand zum Sieg.
Fairplay: Am Ende gratuliert der Verlierer dem Romand zum Sieg.
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Stanislas Wawrinka siegte gegen Tommy Robredo 6:3, 7:6 (7:3), 7:6 (7:5) und steht damit zum zweiten Mal am Australian Open in der Runde der letzten acht. Vor drei Jahren hatte Roger Federer dem Waadtländer in Melbourne den Einzug in den Halbfinal verwehrt.

Zuvor nur einmal gegen Robredo gewonnen

Der Auftritt Wawrinkas in der Night-Session in der Rod-Laver-Arena war ohne Fehl und Tadel. Der als Nummer 8 gesetzte Schweizer setzte seinen spanischen Widersacher, gegen den er zuvor nur eine von sieben Partien hatte gewinnen können, von Beginn an unter Druck und schlug mit Aufschlag, Vorhand und Rückhand Winner um Winner. Eine einzige kleine Schwächephase durchlief Wawrinka, als er zum Gewinn des zweiten Satzes aufschlug. Nachdem er einen Satzball vergeben hatte, kassierte er zum 5:5 im zweiten Satz sein einziges Break der Partie. Das Tiebreak gewann er trotz eines frühen Minibreaks sicher 7:3.

Entsprechend zufrieden äusserte sich Wawrinka nach dem Sieg im Feld-Interview mit dem früheren Tennisstar Jim Courier: «Es ist mir gelungen, aggressiv zu spielen. Ausserdem ging ich oft erfolgreich ans Netz.»

Heikle Phase im dritten Satz

Im dritten Satz hatte Wawrinka eine heikle Phase zu überstehen, als sich Robredo beim Stand von 4:4 zwei Breakbälle boten. Im Tiebreak lag Wawrinka 2:4 zurück, ehe er mit vier Punkten in Folge wieder die Wende schaffte. Nach 2:23 Stunden verwertete die Weltnummer 8 seinen zweiten Matchball.

Gegen Robredo erbrachte Wawrinka den Beweis, dass seine Form stimmt. Nachdem er zwar als Turniersieger von Chennai nach Australien geflogen war, gab die erste Woche im Melbourne Park wenig Aufschluss über die Stärke des Romands. Nachdem Andrei Golubew in der Startrunde aufgegeben hatte, siegte Wawrinka in der 2. Runde gegen Alejandro Falla in vier Sätzen, ehe er nach dem Forfait von Vasek Pospisil kampflos in die Achtelfinals einzog.

Neuauflage gegen Djokovic

Im Viertelfinal kommt es nun zur Neuauflage des Duells mit Novak Djokovic. Die beiden hatten sich vor einem Jahr im Achtelfinal in Melbourne einen epischen Abnützungskampf geliefert, den Djokovic nach gut fünf Stunden Spielzeit morgens um 1.41 Uhr mit 12:10 im fünften Satz für sich entschied. Auch die Begegnung im Halbfinal des US Open gewann der Serbe in fünf Sätzen. In der Head-to-Head-Bilanz der beiden führt Djokovic mit 15:2. Der letzte Sieg Wawrinkas liegt mehr als sieben Jahre zurück. Nichtsdestotrotz sagt der Schweizer: «Ich freue mich auf diese grosse Herausforderung.»

Djokovic präsentierte sich bisher in Melbourne in ausgezeichneter Verfassung. In seinen bisher vier Begegnungen hat er keinen Satz abgegeben. Gegen Fabio Fognini siegte der Serbe in gut eineinhalb Stunden 6:3, 6:0, 6:2 und zog damit in seinen 19. Grand-Slam-Viertelfinal in Folge ein. Der Weltranglistenzweite ist in Melbourne seit mittlerweile 25 Partien unbesiegt. Auf der Tour kassierte er im US-Open-Final gegen Rafael Nadal seine bislang letzte Niederlage.

Hier geht es zu den kompletten Australian-Open-Tableaus

si/dsc

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