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Ein «Wunderkind» wird erwachsen

Belinda Bencic gewann 2012 schon drei Juniorenturniere und steht kurz vor dem Wechsel zu den Profis.

Ihre Saisonbilanz liest sich wie die einer Nummer 1. Drei Turniersiege, im tschechischen Prerov, Prag und, am letzten Sonntag, in Beaulieu-sur-Mer. 19 Siege, eine Niederlage im Junioren-Circuit. Dank dem Coup in Südfrankreich, ihrem bisher wertvollsten Turniersieg, überholte Belinda Bencic in der Junioren-Weltrangliste 32 Gegnerinnen. Sie ist als Nummer 41 nun die jüngste Top-50-Spielerin und darf dadurch in diesem Sommer erstmals die Junioren-Grand-Slams bestreiten. Dazu gab sie im Fed-Cup ihr Debüt, kam gegen Weissrussland im Doppel zum ersten Sieg. Und im Mai darf sie auch in Brüssel zur Qualifikation eines grossen WTA-Turniers antreten.

Dabei ist die Ostschweizerin am 10. März erst 15-jährig geworden und im Tennis der Erwachsenen noch ein Küken, das auf der untersten Sprosse einer langen Leiter steht. «Technisch ist sie eine fertige Spielerin», sagt Ivan Bencic, Vater und Coach, der mit ihr diese Woche an einem Turnier in Salsomaggiore (It) weilt. «Aber momentan ist sie noch ein junges Fräulein. Jetzt muss sie physisch reifen, zur Frau werden. Sie muss sich körperlich entwickeln, da hat sie auch noch Potenzial, zum Glück. Denn es sind kleine Details, die den Unterschied ausmachen zwischen einer Nummer 1000 und den Top 10.» Keine Frage: Dort soll die Reise hinführen.

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