4. Turniersieg für Bacsinszky

Die Lausannerin macht in Marokko gegen ihre Finalgegnerin kurzen Prozess.

Genugtuung: Timea Bacsinszky macht in Marokko den für sie missglückten Fed-Cup in Luzern vergessen. (April 2016)

Genugtuung: Timea Bacsinszky macht in Marokko den für sie missglückten Fed-Cup in Luzern vergessen. (April 2016) Bild: Keystone

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Im Final der marokkanischen Hauptstadt Rabat bezwang Timea Bacsinszky die Neuseeländerin Marina Erakovic (WTA 186) in nur 68 Minuten klar mit 6:2, 6:1.

Für die 26-jährige Waadtländerin, die zuletzt im Fedcup-Halbfinal noch enttäuscht hatte, war es die erste Finalteilnahme seit Oktober 2015. Gegen die in Kroatien geborene Erakovic hatte die Schweizer Weltnummer 15 schon die ersten beiden Begegnungen gewinnen können. Die Lausannerin absolvierte den Parcours in Marokko über fünf Partien mit der eindrucksvollen Bilanz von 10:1 Sätzen. Nur in ihrem zweiten Einsatz gegen die Ukrainerin Kateryna Koslowa gab sie einen Satz ab.

Ein richtiger Entscheid

Bacsinszky hat den Wechsel der Unterlage von Hartplatz zum Sand bestens vollzogen. Nach schwierigen Wochen Ende 2015 und Anfang 2016, in denen sie an vier Turnieren nacheinander nicht über die 2. Runde hinauskam und danach auch im Fedcup gegen Deutschland zwei Niederlagen einfing, hat Bacsinszky unabhängig vom Belag den Tritt längst wieder gefunden. Am WTA-Premier-Turnier in Miami stiess sie in die Halbfinals vor, indem sie unter anderen Ana Ivanovic, Agnieszka Radwanska und Simona Halep besiegte.

Es folgte der Rückschlag im Fedcup-Halbfinal gegen Tschechien, als sie ganz im Unterschied zur jungen Viktorija Golubic beide Einzel verlor. In Rabat anzutreten, an einem nicht besonders gut besetzten Turnier – die Russin Jekaterina Makarowa war als 30. der Weltrangliste die Turniernummer 2 hinter Bacsinszky –, war für die Waadtländerin vermutlich ein sehr guter Entscheid. Sie hat zu einem guten Turnierrhythmus wie auch zum Gefühl des Gewinnens zurückgefunden.

Weiter nach Madrid

Nach dem Erfolg in Rabat kann sich Timea Bacsinszky nicht erholen, ganz im Gegenteil. Sie muss schleunigst zum grossen Sandplatzturnier nach Madrid weiterfliegen.

Dort tritt sie schon am Sonntag um 17 Uhr zum Erstrundenmatch gegen die Deutsche Andrea Petkovic an, die Nummer 29 der Weltrangliste. (fal/sda)

Erstellt: 30.04.2016, 16:37 Uhr

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