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Eine Niederlage mit Folgen

Der Sieg Söderlings über Federer ist ärgerlich. Nun bleibt der Nummer 1 nur noch die Hoffnung, dass Nadal das French Open nicht gewinnt.

Roger Federer hat sich nach der Niederlage gegen Robin Söderling nicht viel vorzuwerfen. Er unterlag, obwohl er am Anfang gut und am Ende zumindest ansprechend spielte. Er unterlag einem Gegner, der an diesem Tag über sich hinauswuchs und schlicht besser war. Der an seine Chance glaubte, da er schon vor einem Jahr an gleicher Stelle den Titelverteidiger eliminiert hatte, und der die Nerven behielt. Der Schwede verstand es zudem, von den garstigen Bedingungen zu profitieren: dem nassen Sand, der Kälte, dem Regen und den Unterbrüchen – Faktoren, wie sie oft schon Federer begünstigt hatten und auf der Suche nach den Ursachen für diese Niederlage nicht zu stark gewichtet werden sollten. Neun Jahre lang hatte Federer keinen Grand-Slam-Viertelfinal mehr verloren, seit sechs Jahren an diesen Turnieren 23-mal hintereinander mindestens die Halbfinals erreicht.

Ärgerlicher Riss

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