Einer der wichtigsten Siege

Überzeugend schlägt Roger Federer in Cincinnati Novak Djokovic. Der Triumph gegen die Nummer 1 bedeutet für ihn mehr als nur einen Turniersieg.

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In Paris hatte Stan Wawrinka den «Karriere-Grand-Slam» von Novak Djokovic verhindert, in Cincinnati stand ihm nun Roger Federer vor einem speziellen Triumph: Der Serbe hätte als erster seine Titelsammlung an den (neun) Masters-Turnieren komplettieren können. Federer verhinderte dies auf ebenso überzeugende Art wie der Lausanner in Paris. Er zeigte in Cincinnati eines der besten Turniere seiner Karriere. Weder gegen Andy Murray noch gegen Djokovic musste er auch nur einen Breakball abwehren.

Doch nicht nur deshalb ist sein 21. Sieg gegen den Serben einer der wichtigsten. Denn Federer verhinderte damit auch, dass er erstmals überhaupt vier Duelle in Folge gegen Djokovic verliert; dass er erstmals in dieser Rivalität in Rückstand gerät; dass er an seinem erfolgreichsten Masters-Turnier erstmals einen Final verliert. Und er sorgte dafür, dass er ab Montag wieder auf Rang 2 der Weltrangliste erscheint, womit er am US Open, das in acht Tagen beginnt, auch auf dieser Position gesetzt sein wird und höchstens im Endspiel auf Djokovic treffen kann.

Ein Meister der Planung

Wieder einmal erwies sich Federer als Meister der Planung. Er verzichtete auf das Turnier in Montreal, um sich besser zu erholen, besser vorzubereiten, Kräfte zu tanken. Ungeachtet des Risikos, dass er dadurch von Murray von Rang 2 verdrängt werden konnte – was prompt auch geschah.

Wie frisch und inspiriert er in Ohio antrat, lässt für das US Open höchste Erwartungen zu. Zumal auch davon auszugehen ist, dass die beiden Finalniederlagen in Montreal (gegen Murray) und Cincinnati an Djokovic nicht spurlos vorbei gehen werden und seinem vielleicht grössten Kapital, dem Selbstvertrauen, einen spürbaren Dämpfer versetzen könnten.

Erstellt: 23.08.2015, 21:35 Uhr

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