Zum Hauptinhalt springen

Es kommt zum grossen Schweizer Duell in Paris

Der Schweizer Viertelfinal beim French Open ist perfekt: Roger Federer setzt sich in der Fortsetzung gegen Gaël Monfils in vier Sätzen sicher durch und trifft nun auf Stan Wawrinka.

Darf mehr als zufrieden sein: Der zweite Teil des Duells mit Gaël Monfils verlief für Roger Federer wesentlich angenehmer als der erste.
Darf mehr als zufrieden sein: Der zweite Teil des Duells mit Gaël Monfils verlief für Roger Federer wesentlich angenehmer als der erste.
Reuters
Dunkelheit: Die Partie hatte bereits am Sonntag begonnen, wurde aber beim Stand von 6:3, 4:6 aus Sicht des Schweizers abgebrochen.
Dunkelheit: Die Partie hatte bereits am Sonntag begonnen, wurde aber beim Stand von 6:3, 4:6 aus Sicht des Schweizers abgebrochen.
Keystone
Gut unterwegs: Der Baselbieter macht auch in der Defensive einen sicheren Eindruck.
Gut unterwegs: Der Baselbieter macht auch in der Defensive einen sicheren Eindruck.
AFP
1 / 6

6:3, 4:6 lautete der Zwischenstand aus Sicht von Roger Federer gegen Gaël Monfils, als sich die beiden Kontrahenten am frühen Nachmittag zum zweiten Teil ihres Duells in der Nähe des Pariser Bois de Boulogne wiederfanden. Nach 62 Minuten war dieser dann schon vorbei. Federer gab sich keine Blösse und gewann gegen Gaël Monfils (ATP 14) 6:3, 4:6, 6:4, 6:1. Die Befürchtungen, dass ein langer Abnützungskampf die Chancen im Viertelfinal gegen Stan Wawrinka mindern würde, waren unbegründet.

Der Baselbieter erwischte einen perfekten Start. Nachdem er im ersten Game bei Service Monfils 0:40 zurückgelegen hatte, schaffte er noch das Break. Diesen Vorsprung liess er sich nicht mehr nehmen. Eine einzige gefährliche Situation hatte der French-Open-Sieger von 2009 bei eigenem Aufschlag zu meistern, als Monfils sich beim Stand von 3:4 den einzigen Breakball von heute erspielte. Die Antwort von Federer? Zwei Aufschlagwinner und eine punktbringende Vorhand.

Monfils fand kein Mittel

Auch im vierten Umgang gelang dem sehr agilen und konzentrierten Federer gleich zu Beginn ein Servicedurchbruch. Der Franzose, der die zwei letzten Begegnungen mit Federer gewonnen hatte, fand kein Mittel, um dagegenzuhalten und die vierte Niederlage gegen den Schweizer in Roland Garros zu verhindern. Und bisher galt: Wenn Federer in Paris gegen Monfils gewinnt, kommt er in den Final (2008, 2009 und 2011).

Der erste Spieler, der das nun verhindern will, ist Wawrinka. Der Waadtländer machte zuletzt einen sehr starken Eindruck, bekundet aber immer Mühe gegen Federer. Nur zwei von 18 Duellen zwischen den beiden gingen an den Aussenseiter. «Es ist für mich immer schwierig gegen Federer», gestand Wawrinka, der seine Siege in Monte Carlo (2009 und 2014) feierte. In Roland Garros spielten Federer und Wawrinka schon zweimal im Achtelfinal gegeneinander. Der Baselbieter siegte zweimal ohne Satzverlust.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch