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Federer deklassiert Wawrinka – 41. Sieg für Djokovic

Roger Federer kam in der Neuauflage des letztjährigen French-Open-Achtelfinals gegen Stanislas Wawrinka zu einem 6:3, 6:2, 7:5-Sieg. Nur im dritten Satz musste der Favorit ein wenig zittern.

Federer kam gut in die Partie und liess Wawrinka in seinen Service-Games keine Chance.
Federer kam gut in die Partie und liess Wawrinka in seinen Service-Games keine Chance.
Keystone
Wawrinka spielte bei eigenem Aufstand zwar gut mit, Federer nutzte aber seine erste Breakchance und gewann den Startsatz 6:3.
Wawrinka spielte bei eigenem Aufstand zwar gut mit, Federer nutzte aber seine erste Breakchance und gewann den Startsatz 6:3.
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Federer liess sich den Sieg nun nicht mehr nehmen. Mit einem Ass beendete er die Partie.
Federer liess sich den Sieg nun nicht mehr nehmen. Mit einem Ass beendete er die Partie.
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Federer zeigte sich wie in den letzten beiden Runden sehr inspiriert, variierte Länge, Schnitt und Tempo eindrücklich und führte nach einer knappen Stunde schon mit zwei Sätzen. Im dritten Durchgang lang Wawrinka 4:1 in Führung, ehe Federer die Kadenz merklich erhöhte und zwei der verbleibenden drei Return-Games zu seinen Gunsten entschied. Nach 106 Minuten beendete er die Partie mit seinem achten Ass.

Jetzt gegen Ferrer oder Monfils

Federer steht zum 28. Mal in Serie in den Viertelfinals eines Grand-Slam-Turniers und hat Jimmy Connors als Rekordhalter abgelöst. Nach dem neunten Sieg im zehnten Duell gegen seinen Davis-Cup-Kollegen Wawrinka trifft Federer am Dienstag wieder auf einen Spieler, den er praktisch immer bezwungen hat. Im Head-to-Head gegen David Ferrer führt er 11:0, gegen Gaël Monfils hat er fünf von sechs Partien gewonnen. Die Partie zwischen den beiden musste wegen Dunkelheit beim Stand von 4:6, 6:2, 5:7, 2:0 auf heute vertagt werden.

Wawrinka muss zwar vorerst weiter auf die Rückkehr in die Top 10 warten, er darf mit dem Turnier aber zufrieden sein. Nachdem er vorher eine enttäuschende Sandplatzsaison absolviert hatte, rehabilitierte er sich nun mit drei Erfolgen, darunter das beeindruckende Comeback gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga.

Djokovic feiert 41. Sieg in diesem Jahr

Gänzlich ungefährdet ist Novak Djokovic in die Viertelfinals eingezogen. Der Serbe schlug den Einheimischen Richard Gasquet in 107 Minuten 6:4, 6:4, 6:2. Es war der 41. Sieg im 41. Match des Jahres für Djokovic, dem nur noch zwei Erfolge fehlen, um John McEnroes Startrekord aus dem Jahr 1984 zu brechen. Gasquet, der in Rom Roger Federer aus dem Turnier geworfen hatte, zeigte eine gute Partie, war aber letztlich ohne Chance gegen den unwiderstehlichen Djokovic. Dieser trifft in den Viertelfinals auf den überraschenden Italiener Fabio Fognini (ATP 49).

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