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Federer lässt dem Riesen keine Chance

Der Schweizer steht am Masters-1000-Turnier von Monte Carlo in den Viertelfinals. Er schlug den 1,98 Meter grossen Kroaten Marin Cilic (ATP 22) 6:4, 6:3. Als nächstes trifft Federer auf einen alten Bekannten.

Roger Federer (ATP 3) überzeugte auch im zweiten Spiel der Sandplatzsaison.
Roger Federer (ATP 3) überzeugte auch im zweiten Spiel der Sandplatzsaison.
Keystone

Federer benötigte 70 Minuten, um auch bei seinem sechsten Turnier des Jahres die Viertelfinal-Qualifikation klar zu machen. Der Baselbieter hatte die Partie jederzeit im Griff und stand nur wenig länger auf dem Platz als bei seinem ersten Auftritt vor zwei Tagen gegen Philipp Kohlschreiber. Bei eigenem Aufschlag agierte er wiederum hervorragend. Die ersten drei Servicegames brachte er zu null durch, und auch in der Folge gewann er nahezu 80 Prozent der Punkte, wenn er aufschlug. Nur einmal, im ersten Game des zweiten Satzes, geriet er ernsthaft in Bedrängnis, als er den einzigen Breakball von Cilic abwehren musste und dies mit einem Vorhand-Winner souverän tat.

Wenige Augenblick zuvor hatte Federer den ersten Satz mit dem ersten Servicedurchbruch zum 6:4 für sich entschieden. Die beide Satzbälle, die er sich erspielte, waren gleichzeitig bis zu diesem Zeitpunkt auch die einzigen Breakchancen der Partie. Im zweiten Umgang gelang ihm die entscheidende Differenz mit dem 4:2. Der in Monaco wohnhafte und auf der italienischen Seite der Riviera (in San Remo) trainierende Cilic blieb damit auch im zweiten Duell gegen Federer ohne Chance. 2008 hatte der fast zwei Meter grosse ehemalige Top-10-Spieler in Paris-Bercy 3:6, 4:6 verloren.

Nächster Gegner: Jürgen Melzer

Federer sprach nach der Partie von einer soliden Leistung: «Ich habe einen guten Kompromiss zwischen Aggressivität und Geduld gefunden, zudem wird meine Beinarbeit immer besser.» Der Schweizer steht in Monaco bei seiner zehnten Teilnahme zum sechsten Mal im Viertelfinal, wo er am Freitag auf Jürgen Melzer (ATP 9) trifft. Gegen den Österreicher hat der 16-fache Grand-Slam-Sieger eine makellose Bilanz: 2010 gewann er in Wimbledon, am US Open und in Paris-Bercy alle drei Partien ohne Satzverlust. Siegt Federer auch heute gegen den Wiener, hätte er in dieser Saison bereits 25 Matches gewonnen, so viele wie kein anderer auf der Tour. Der verletzungsbedingt abwesende Seriensieger Novak Djokovic steht bei 24 Erfolgen.

Auch Rafael Nadal zog mit seinem 21. Matchgewinn in diesem Jahr problemlos in die Viertelfinals ein. Der Weltranglisten-Erste feierte mit dem 6:2, 6:4 gegen Richard Gasquet (ATP 18) den 36. Sieg in Folge in Monte Carlo. Der Spanier, der die letzten sechs Austragungen des Turniers gewonnen hat, ist nun seit 22 Matches im Fürstentum ohne Satzverlust. In der 93-minütigen Partie gegen den zeitweise stark aufspielenden Franzosen musste Nadal beim Stand von 4:3 im zweiten Satz ein Break hinnehmen; den Rückschlag korrigierte er aber umgehend.

Nächster Gegner des Mallorquiners ist Ivan Lujbicic (ATP 40). Der Kroate setzte sich gegen den tschechischen Weltranglisten-Fünften Tomas Berdych klar 6:4, 6:2 durch. Gegen Nadal hat der 32-Jährige in sieben Duellen immerhin schon zweimal triumphiert, allerdings noch nie auf Sand.

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