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Federer mit dem achten Halle-Triumph

Die Hauptprobe für Wimbledon ist gelungen: Roger Federer bezwingt im Final von Halle den Italiener Andreas Seppi in zwei Sätzen.

Wimbledon-Hauptprobe: Roger Federer ist für das Grand-Slam-Turnier im All England Club bestens gerüstet.
Wimbledon-Hauptprobe: Roger Federer ist für das Grand-Slam-Turnier im All England Club bestens gerüstet.
AFP
Die achte Halle-Krone: Roger Federer bezwingt im Final Andreas Seppi.
Die achte Halle-Krone: Roger Federer bezwingt im Final Andreas Seppi.
Keystone
Nicht durchgehend überzeugend: Federer hatte vor allem von der Grundlinie aus Mühe mit Seppi mitzuhalten.
Nicht durchgehend überzeugend: Federer hatte vor allem von der Grundlinie aus Mühe mit Seppi mitzuhalten.
Keystone
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Roger Federer feierte in Halle den 86. Titel seiner Karriere, den vierten in diesem Jahr, nachdem er bereits in Brisbane, Dubai und Istanbul triumphiert hatte. Auf Rasen konnte er seine 15. Trophäe entgegennehmen, siebenmal gewann er in Wimbledon und achtmal in Halle. Kein anderes Turnier hat der Weltranglisten-Zweite öfter gewonnen als jenes in der 20'000 Einwohner zählenden Stadt in der Nähe von Bielefeld. In Dubai und Wimbledon siegte er jeweils siebenmal.

In seinem 130. Endspiel auf der Tour bekundete der Weltranglisten-Zweite in der Startphase Mühe. Er fand den Rhythmus lange Zeit nicht, konnte sich aber immer auf seinen Aufschlag verlassen. Mit Assen wehrte er zwei Satzbälle ab, bevor er wenige Minuten später im Tiebreak zur Höchstform fand und auch die sechste Kurzentscheidung, die er in diesem Jahr in Halle bestritt, für sich entschied.

Seppi, der auch dank zwei Aufgaben in den Viertelfinals (Gaël Monfils) und Halbfinals (Kei Nishikori) bis in den Final vorgestossen war, überzeugte von der Grundlinie, war solider an sein prominentes Gegenüber. Aber der in der Weltrangliste als Nummer 45 geführte Südtiroler konnte keine seiner Chancen nutzten, auch nicht im zweiten Satz, als er beim Stand von 2:2 eine Breakmöglichkeit vergab. Grosse Vorwürfe muss sich Seppi, der Federer beim Australian Open im Januar zum einzigen Mal in 13 Begegnungen geschlagen hatte, nicht machen, denn der Schweizer servierte in den wichtigen Momenten überragend.

Federers Returnspiel liess derweil zu wünschen übrig. Erst Mitte des zweiten Satzes hatte er seine ersten Chancen zum Servicedurchbruch, nachdem er im Halbfinal gegen Ivo Karlovic ganz ohne Breakmöglichkeit geblieben war. Wie so oft schlug der 17-fache Sieger von Grand-Slam-Turnieren aber im richtigen Moment zu. Er sicherte sich die letzten zwei Games der Partie und machte den Turniersieg mit einem Smash perfekt.

Weiter geht es für Federer ab dem 29. Juni in Wimbledon. Viermal hat er in seiner Karriere das Double Halle/Wimbledon geschafft. (si)

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