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Federer mit Entzündung im Arm

Roger Federer musste vor seiner Niederlage in Paris gegen John Isner Tabletten nehmen.

Ohne Break in die Niederlage: Roger Federer verlor zwei Sätze im Tiebreak.
Ohne Break in die Niederlage: Roger Federer verlor zwei Sätze im Tiebreak.

Vehement verteidigte sich Roger Federer im Tiebreak des dritten Satzes gegen das drohende Aus. Er wehrte drei Matchbälle John Isners ab und verkürzte von 2:6 auf 5:6. Doch dann krachte der nächste Aufschlagwinner des 2,08 m grossen Amerikaners in sein Feld und beendete diesen Achtelfinal. Nach 2:16 Stunden konnte der 13. der Weltrangliste seinen zweiten Sieg gegen Federer ­feiern, ein 7:6 (7:3), 3:6, 7:6 (7:5).

«Auszuscheiden, ohne gebreakt zu werden, ist bitter. Aber gegen ihn kann dir das passieren, selbst wenn du nicht schlecht spielst», sagte Federer, der ­gegen ­Isner am US Open noch zwei Tie­breaks gewonnen hatte. Der 30-Jährige aus North Carolina schlug im Palais Omnisports 27 Asse und servierte im Schnitt 20 km/h schneller als Federer. Im entscheidenden Tiebreak gewann er fünf seiner sieben Punkte mit dem Aufschlag. Die Chance zu einem möglichen Sieg verpasste Federer beim Stand von 2:2 und 3:3 im dritten Satz, als sich ihm jeweils ein Breakball bot. Den einzigen Servicedurchbruch hatte er zum 4:2 im zweiten Satz geschafft.

Wegen einer leichten Armverletzung, die er sich in Basel zugezogen hatte, nahm Federer zu Beginn des zweiten Satzes entzündungshemmende Tabletten. Es sei aber nichts Ernsthaftes, ver­sicherte er, «ich hatte am Ende auch keine Schmerzen mehr». Sein Start an den World Tour Finals in London (ab 15. November) sei nicht in Gefahr, er freue sich auf das Saisonfinale.

Für Federer endete Paris-Bercy damit einmal mehr mit einer Enttäuschung. Bei zwölf Teilnahmen erreichte er lediglich dreimal die Halbfinals; immerhin holte er 2011 den Titel. «Meine Vorbereitung für Paris ist wegen des Turniers in Basel, das für mich Priorität ­geniesst, fast nie ideal», sagte Federer. Aber er habe auch immer gegen gute Spieler verloren. «Sie mussten immer stark spielen, um mich zu schlagen.»

Stan Wawrinka holte auf Court 2 am Abend im zweiten Satz ein 2:4 auf und gewann gegen den Serben Viktor Troicki (ATP 27) auch die vierte Begegnung – 6:4, 7:5 nach 80 Minuten. Er trifft in seinem zweiten Viertelfinal an diesem Turnier auf den Sieger der Partie Nadal - Anderson. Bereits steht fest, dass Federer und Wawrinka in London als Nummern 3 und 4 antreten und nicht der gleichen Gruppe zugeteilt werden können.

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