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«Federer servierte extrem gut»

Trotz der Niederlage gegen Roger Federer in Melbourne hielt sich die Enttäuschung bei Andy Murray in Grenzen. Und der Schotte lobte den Schweizer ausgiebig.

Geschafft! Der dritte Matchball sitzt. Roger Federer qualifiziert sich mit 6:3, 6:4, 6:7 (6:8), 6:3 gegen Andy Murray für den Halbfinal in Melbourne. Nun trifft der Baselbieter auf seinen alten Rivalen Rafael Nadal. Und weil Stan Wawrinka auch in den Halbfinals steht, sorgt das Schweizer Tennis-Duo für ein Novum.
Geschafft! Der dritte Matchball sitzt. Roger Federer qualifiziert sich mit 6:3, 6:4, 6:7 (6:8), 6:3 gegen Andy Murray für den Halbfinal in Melbourne. Nun trifft der Baselbieter auf seinen alten Rivalen Rafael Nadal. Und weil Stan Wawrinka auch in den Halbfinals steht, sorgt das Schweizer Tennis-Duo für ein Novum.
Keystone
Federer hat schon im dritten Satz im Tiebreak zwei Matchbälle, die er aber nicht nutzen kann. Er muss noch über den vierten Satz gehen gegen den Schotten...
Federer hat schon im dritten Satz im Tiebreak zwei Matchbälle, die er aber nicht nutzen kann. Er muss noch über den vierten Satz gehen gegen den Schotten...
Reuters
Eine umstrittene Szene im dritten Satz: Federer überlobbt seinen Gegner noch, der Ball sprang jedoch zweimal auf, wie TV-Bilder beweisen. Der Umpire hat es aber nicht so gesehen. Murray entscheidet aber den Satz doch noch für sich, zwingt den Schweizer zu einem Umweg.
Eine umstrittene Szene im dritten Satz: Federer überlobbt seinen Gegner noch, der Ball sprang jedoch zweimal auf, wie TV-Bilder beweisen. Der Umpire hat es aber nicht so gesehen. Murray entscheidet aber den Satz doch noch für sich, zwingt den Schweizer zu einem Umweg.
Keystone
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Andy Murray, der vier Monate lang wegen einer Rückenoperation der ATP-Tour fernblieb, stellte sich nach der Viersatzniederlage in Melbourne gegen Roger Federer gefasst den Medien. «Natürlich bin ich enttäuscht. Am Ende des Spiels gab ich ihm die Möglichkeit, mich zu breaken, was auch mit dem 3:4 passierte. Aber ich bin stolz darauf, wie ich gekämpft habe», erklärte der Schotte, der im dritten Satz zwei Matchbälle hatte abwehren und das Tiebreak für sich hatte entscheiden können. Der Verlierer gab sich auch realistisch über seinen Fitnesszustand: «Ich weiss nicht, wie viele Spieler nach einer Operation zurückkehren und bei ihrem zweiten Einsatz gleich ein Grand-Slam-Turnier gewinnen. Das ist wohl eher selten der Fall. Ich muss zufrieden sein, hier immerhin fünf Spiele gespielt zu haben. Sowohl der vierte als auch der fünfte Match waren sehr anstrengend. Aber hoffentlich erreiche ich mein höchstes Niveau im Tennis bald wieder.»

Auf die Frage, ob ihn der Rücken behindert habe, antwortete der Schotte: «Meinem Rücken geht es gut.» Die Replik Murrays überraschte: Während des Duells gegen Federer hatte man das Gefühl, dass der Brite wegen Schmerzen auf die Zähne beissen musste. Auch wirkte er in gewissen Situationen noch recht steif. Auch Federer erklärte im Platzinterview mit Jim Courier, dass er im vierten Satz das Gefühl hatte, dass Murray Probleme mit dem Rücken habe.

Die Aufschläge des Schweizers

Murray, als Nummer 4 im Ranking vor Federer (ATP 6) klassiert, zeigte sich nach seinem Ausscheiden als fairer Verlierer und lobte die Vorstellung seines Gegners. «In den ersten beiden Sätzen spielte er grossartiges Tennis. Er schlug auch ein hohes Tempo an und servierte extrem gut. Er liess es einfach nicht zu, dass ich gut retournieren konnte.» Aber letztlich sei er doch froh, dass «ich es geschafft habe, die Partie konkurrenzfähig zu gestalten».

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