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Federer spielt Djokovic an die Wand

Roger Federer steht an den ATP-Finals in London vorzeitig in den Halbfinals. Der Weltranglisten-Dritte bezwingt im zweiten Gruppenspiel die Weltnummer 1 Novak Djokovic 7:5, 6:2.

Der Schweizer ist mit dem Sieg gegen die Weltnummer 1 bereits jetzt unter den letzten vier der ATP-Finals. Noch ist nicht klar, auf wen er im Halbfinale treffen wird.
Der Schweizer ist mit dem Sieg gegen die Weltnummer 1 bereits jetzt unter den letzten vier der ATP-Finals. Noch ist nicht klar, auf wen er im Halbfinale treffen wird.
Glyn Kirk, AFP
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Novak Djokovic hat wieder einmal einen Meister gefunden - und es war natürlich Roger Federer. Der Serbe verlor erstmals seit über drei Jahren (und 38 Siegen) eine Partie in der Halle. An der Basis des Erfolgs stand eine hervorragende Aufschlagsleistung des Schweizers.

Erst im dritten Game des zweiten Satzes - als er bereits 2:0 führte - musste Federer zum ersten Mal seinen Service abgeben. Er liess sich von diesem temporären Rückschlag nicht vom Weg abbringen. Mit einem leicht glücklichen Rückhand-Passierball, der die Netzkante touchierte, holte er sich den Vorteil zum 4:2 zurück - und beendete die Partie nach 77 Minuten und einem Vorhand-Fehler Djokovics mit einem weiteren Break.

Federer führt in der Direktbegegnung wieder

Nur ganz zu Beginn musste der Schweizer eine brenzlige Situation überstehen. Gleich im ersten Game musste Federer eine Breakchance der Weltnummer 1 abwehren und tat dies mit einem Vorhand-Winner souverän. Danach geriet er 50 Minuten lang nie mehr in Gefahr. Allerdings musste er selber ebenfalls bis zum Stand von 6:5 warten, ehe ihm Djokovic eine Gelegenheit bot. Beim zweiten Break- und Satzball schlug Federer mit einem unnachahmlichen Halbvolley zu.

Mit dem Erfolg ging Federer in den direkten Begegnungen mit Djokovic wieder 22:21 in Führung, nachdem er vier der letzten fünf Duelle verloren hatte. Es war dennoch bereits sein dritter Sieg in diesem Jahr gegen den dreifachen Grand-Slam-Champion (in Australien, Paris und New York), der überhaupt nur sechs Mal verlor. Seit August - und einer Finalniederlage in Cincinnati gegen Federer - hatte er 23 Siege aneinandergereiht.

si

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