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Federer spielt Doppel mit Bill Gates

In seiner Turnierpause steht Roger Federer mit dem reichsten Mann der Welt auf dem Platz. Ein Privileg, das der mächtigste Mann der Welt wohl nie erhalten wird.

Roger Federer und Bill Gates: Bester Tennisspieler der Geschichte und reichster Mann der Welt necken sich im Video.

Roger Federer spielt Ende Monat ein Plauschmatch in Seattle – zusammen mit einem überraschenden Doppelpartner: dem reichsten Mann der Welt, Bill Gates. Federer gab per Video bekannt, am 29. April in der Stadt an der US-Westküste seinen nächsten Exhibitionmatch «Match for Africa» zu absolvieren, dessen Erlös seiner RF-Foundation zugutekommt. Nach drei Ausgaben in Zürich (und Spielen gegen Rafael Nadal, Stan Wawrinka und Andy Murray) wird er in Seattle gegen den Amerikaner John Isner (ATP 23) antreten. Erstmals spielt der 35-Jährige diesen Match mitten in der Saison – er kann sich das leisten, weil er bis zum French Open Ende Mai auf Turniereinsätze verzichtet.

Noch etwas lustiger als das Duell mit dem Aufschlaghünen Isner dürfte jenes vor dem Einzel werden. In einem Doppel über einen Satz wird der 18-fache Grandslam-Sieger zusammen mit Microsoft-Gründer Bill Gates antreten. Gegen Isner und «einen Promipartner, der noch zu bestimmen ist», wie es auf der Eventwebsite heisst. Das Spektakel wird nicht vor leeren Rängen stattfinden, das verspricht jedenfalls Gates im Werbevideo: «Wahnsinn! Habt ihr das gesehen?», fragt er nach einem Winner Federers ins leere Stadion. Und dann an den Schweizer gerichtet: «Hey Roger, ich weiss nicht, warum hier nicht mehr Leute sind. Aber wenn du nach Seattle kommst, füllen wir das Stadion!» Und wohl auch das Konto von Federers Stiftung – wenn sich der Mann mit einem –laut Forbes– Vermögen von 86 Millarden US-Dollar engagiert...

Gates ja, Trump nein

Mit seinem Doppeleinsatz an der Seite Federers kriegt der Reichste der Welt etwas, was dem Mächtigsten der Welt, US-Präsident Donald Trump, wohl immer wieder vorenthalten bleiben. Bei seinem Auftritt im «Talk Täglich» von «TeleZüri» am Montag wurde Federer gefragt, was er antworten würde, sollte Trump ihn für eine Tennislektion engagieren wollen. Federers kurze wie vielsagende Antwort: «Leider habe ich momentan keine Zeit.» (ebi.)

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