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Federer stürmt in die Viertelfinals

Dem Titelverteidiger fehlt in Indian Wells noch ein Sieg gegen Chung, um die Nummer 1 zu bleiben.

Bei eigenem Service unwiderstehlich: Federer verlor als Aufschläger gegen Chardy nur fünf Punkte. (Video: Tamedia/AP)

Sand wirbelte durch die Luft, Wind bog die Palmen, und es war so kühl, dass Robert Federer vor der Partie nochmals zurück ins Haus ging, um für seine Frau und sich selber einen Pullover zu holen. Sein Sohn Roger aber liess sich vom stürmischen Wetter im kalifornischen Coachella Valley nicht stoppen und erreichte mit einem 7:5, 6:4 gegen Jérémy Chardy (ATP 100) die Viertelfinals am ersten Masters-Turnier der Saison. Dort trifft er in der Nacht auf Freitag (3 Uhr MEZ) auf den Südkoreaner Hyeon Chung (ATP 26). Gewinnt er auch seine 16. Partie der Saison und erreicht damit die Halbfinals, hat er seine Führung in der Weltrangliste verteidigt und wird auch während des zweiwöchigen Turniers von Miami zuoberst bleiben.

Chardy spielte aggressiv und servierte gut, konnte aber nicht verhindern, dass er im elften Game des ersten und im neunten des zweiten Satzes gebreakt wurde. Als Rückschläger war der 31-jährige Franzose aber chancenlos. In elf Returnspielen konnte er nur fünf Punkte gewinnen, Federer dagegen 31. Und wann immer der Baselbieter einen ersten Aufschlag ins Feld brachte (51 Prozent Erfolgsquote), ging der Punkt an ihn.

«Das wird eine 50/50-Partie»

Auf Chung traf Federer bisher erst einmal, im Halbfinal des Australian Open im Januar. Dort gab der Überraschungsmann des Turniers auf, als er 1:6, 2:5 zurück lag und wegen Blasen an den Füssen kaum mehr gehen konnte. «Er ist ein beeindruckender Spieler, explosiv und mit einer sehr guten Fussarbeit», sagte Federer über Chung. «Ich habe viel Respekt vor ihm und sehe mich auch nicht als klaren Favoriten. Das dürfte eine 50/50-Partie geben.»

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