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Federer: «Tsonga hat das Zeug, Wimbledon zu gewinnen»

Jo-Wilfried Tsonga lehrt die Weltspitze das Fürchten. 35 Jahre nach Arthur Ashe könnte der Franzose nach seinem Viertelfinal-Sieg gegen Roger Federer als erster Schwarzer wieder Wimbledon gewinnen.

Noch nie hatte Roger Federer an einem Grand-Slam-Turnier einen 2:0-Satzvorsprung aus der Hand gegeben. Im Viertelfinal von Wimbledon bricht Jo-Wilfried Tsonga die Serie von 178. Siegen nach einer ein 2:0-Führung und verbaut Federer Chance, wie Pete Sampras, sieben Mal Wimbledon zu gewinnen.
Noch nie hatte Roger Federer an einem Grand-Slam-Turnier einen 2:0-Satzvorsprung aus der Hand gegeben. Im Viertelfinal von Wimbledon bricht Jo-Wilfried Tsonga die Serie von 178. Siegen nach einer ein 2:0-Führung und verbaut Federer Chance, wie Pete Sampras, sieben Mal Wimbledon zu gewinnen.
Keystone
Arthur Ashe geht wenige Tage vor seinem 32. Geburtstag als krasser Aussenseiter in den Final gegen den zehn Jahre jüngeren Titelverteidiger Jimmy Connors. In den ersten beiden Durchgängen gesteht der Aussenseiter Connors gerade einmal zwei Games zu, am Ende siegt er 6:1, 6:1, 5:7, 6:4. Ashe ist der erste schwarze Champion im All England Club. 18 Jahre nach dem Titelgewinn stirbt er an den Folgen von Aids. Das tödliche Virus gelangt bei einer Herzoperation durch eine verseuchte Blutkonserve in seinen Körper.
Arthur Ashe geht wenige Tage vor seinem 32. Geburtstag als krasser Aussenseiter in den Final gegen den zehn Jahre jüngeren Titelverteidiger Jimmy Connors. In den ersten beiden Durchgängen gesteht der Aussenseiter Connors gerade einmal zwei Games zu, am Ende siegt er 6:1, 6:1, 5:7, 6:4. Ashe ist der erste schwarze Champion im All England Club. 18 Jahre nach dem Titelgewinn stirbt er an den Folgen von Aids. Das tödliche Virus gelangt bei einer Herzoperation durch eine verseuchte Blutkonserve in seinen Körper.
Keystone
Gaël Monfils hat wie auch sein Landsmann Jo-Wilfried Tsonga noch kein grosses Turnier gewonnen. Monfils' bestes Ergebnis bei einem Grand-Slam-Turnier erreichte er bei den French Open 2008, als er mit einem Sieg über David Ferrer bis ins Halbfinale vorstiess. 2011 erreichte der Franzose mit karibischen Wurzeln in Paris wieder mit einem Sieg über Ferrer das Viertelfinale. Dort schied er aber in drei Sätzen gegen Roger Federer aus.
Gaël Monfils hat wie auch sein Landsmann Jo-Wilfried Tsonga noch kein grosses Turnier gewonnen. Monfils' bestes Ergebnis bei einem Grand-Slam-Turnier erreichte er bei den French Open 2008, als er mit einem Sieg über David Ferrer bis ins Halbfinale vorstiess. 2011 erreichte der Franzose mit karibischen Wurzeln in Paris wieder mit einem Sieg über Ferrer das Viertelfinale. Dort schied er aber in drei Sätzen gegen Roger Federer aus.
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Es war ein magischer Moment, als Jo-Wilfried Tsonga gestern gegen Roger Federer nach über drei Stunden seinen ersten Matchball mit einem Aufschlag-Winner verwertete. Von den Gefühlen übermannt, sank der Franzose zu Boden – wie einst Federer, als dieser vor zehn Jahren als Nummer 15 den siebenmaligen Titelträger Pete Sampras in Wimbledon im Achtelfinal aus dem Turnier geworfen hatte. Das Gefühl des Sieges führte er sich schon vor dem Viertelfinal gegen Federer vor Augen: «Es wäre wie damals, als Federer gegen Sampras gewann.»

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