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Federer verspielt im Davis-Cup Kredit und Glaubwürdigkeit

Roger Federer will sich erholen und beendet erstmals ein Jahr ohne einen Einsatz im Team-Wettbewerb.

Die Füsse sind müde, Federers Lust auf Astana zu gering: Er verzichtet auf den Davis-Cup.
Die Füsse sind müde, Federers Lust auf Astana zu gering: Er verzichtet auf den Davis-Cup.
Keystone

Seit seinem Debüt als 17-Jähriger, 1999 in Neuenburg gegen Italien, ist Roger Federer jedes Jahr mindestens einmal im Davis-Cup angetreten, insgesamt zu 18 Begegnungen. Oft war ihm kein Aufwand zu gross. 2004 flog er von seinem ersten Australian-Open-Sieg sogleich über Zürich nach Bukarest, um gegen Rumänien dabei zu sein. Seither liess er zwar die ersten Runden konsequent aus, um sich für seine Einzelkarriere zu schonen, was ihm einiges an Kritik eintrug. Er war aber immer zur Stelle, wenn sein Team im Herbst gegen den Abstieg oder, wie 2008, um den Wiederaufstieg in die Weltgruppe der 16 besten Nationen kämpfen musste. Und das war seither immer der Fall, auch dieses Jahr.

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