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«Federer? Vier weitere Grand Slams»

Niemand schlägt derzeit Roger Federer – vorausgesetzt, dessen Rücken hält, sagt Tennislegende Roy Emerson. Über die junge Spielergeneration ärgert er sich.

«Wir verdienten Beifall und einen Pokal, das wars»: Der Australier Roy Emerson in Gstaad. Foto: Adrian Moser
«Wir verdienten Beifall und einen Pokal, das wars»: Der Australier Roy Emerson in Gstaad. Foto: Adrian Moser

Sie sagten 2013, als Federer in der Krise steckte, er habe bestimmt noch fünf oder sechs gute Jahre vor sich, wenn er nicht «aus jedem Punkt den Zweiten Weltkrieg» mache, sondern öfter ans Netz vorrücke und zwischendurch einige Turniere auslasse.

Das war ziemlich visionär, oder? Ich hätte ihm das gerne gesagt damals, aber er hat mich nicht um Rat gefragt. Nun hat er aber genau das getan auf dieses Jahr hin: Er steht noch näher an der Grundlinie, rückt ans Netz vor, spielt auch die Returns auf der Rückhandseite sehr aggressiv. Wenn sein Service gut läuft und er seine Aufschlagspiele leicht gewinnt, schlägt ihn niemand über fünf Sätze.

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