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Federers hartes Los in Kalifornien

In Indian Wells könnte Roger Federer schon im Achtelfinal auf Rafael Nadal treffen – und im Viertelfinal auf Novak Djokovic.

Nimmt in Indian Wells eine Ausnahmeposition ein: Roger Federer. (Archivbild)
Nimmt in Indian Wells eine Ausnahmeposition ein: Roger Federer. (Archivbild)
Stringer, Keystone

Jubel brandete auf unter den Hunderten von Zuschauern, die im Tennis Garden von Indian Wells die als Show inszenierte Auslosung live verfolgten. Denn eben war der Name von Roger Federer gezogen worden, liefen Bilder des 18-fachen Grand-Slam-Siegers über den grossen Bildschirm. Auch am fünfgrössten Turnier der Welt, im kalifornischen Rentnerparadies, nimmt der 35-Jährige eine Ausnahmeposition ein, ist er der grosse Liebling von vielen – umso mehr, als er vor einem Jahr wegen seiner Knieoperation fehlte. Dann aber ging ein Raunen durchs Publikum, als die Zuschauer sein Tableau studierten: Nur als Nummer 9 gesetzt, dürfte er vor einem ungemein schwierigen Turnier stehen. «Eine Schockauslosung», kommentierte ein Funktionär der ATP.

Schon im Achtelfinal könnte es zur Wiederholung des Australian-Open-Finals zwischen Federer und Rafael Nadal kommen, sollte beide ihre ersten zwei Partien gewinnen. Und der Sieger würde im Viertelfinal auf Novak Djokovic treffen, sofern der Serbe seiner Setzung als Nummer 2 gerecht wird. Mit fünf Titeln ist Djokovic der Rekordsieger an diesem Turnier, die letzten drei Austragungen hat er alle gewonnen. Er, Federer (4) und Nadal (3) haben insgesamt in Indian Wells zwölf Titel geholt – doch nur einer von ihnen kann es dieses Jahr in die Halbfinals schaffen.

Wawrinka hat mehr Glück

Federer startet (nicht vor Samstag) nach einem Freilos entweder gegen Dudi Sela (ATP 78) aus Israel oder den drei Ränge schlechter klassierten Franzosen Stéphane Robert. In Runde 3 wäre der Amerikaner Steve Johnson (ATP 27) der bestklassierte Gegner, auf den er treffen könnte. Bei seinen letzten Teilnahmen (2014/15) war der Baselbieter erst im Final in drei Sätzen an Djokovic gescheitert. Aber auch Djokovic dürfte von seiner Auslosung alles andere als begeistert sein: Schon im zweiten Match könnte er auf den Argentinier Juan Martin Del Potro treffen, seinen Bezwinger an den Olympischen Spielen in Rio, danach im Achtelfinal auf Nick Kyrgios oder Alexander Zverev.

Viel besser ist die Auslosung von Stan Wawrinka, der in der oberen Tableauhälfte nach einem Freilos gegen Robin Haase (ATP 47) oder den Italiener Paolo Lorenzi (38) startet. Gegen Lorenzi führt er 2:0, gegen den Holländer 6:1 – er hat aber die letzte Begegnung gegen Haase verloren, vor zwei Jahren an diesem Turnier. Dieses lag ihm zuletzt nicht sonderlich. Seit 2011 ist Wawrinka hier nie mehr in die Viertelfinals vorgestossen.

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