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Trotz «viel zu vieler» Fehler ist Federer zufrieden

Roger Federer besiegt den Australier John Millman mit 7:6 (7:1) und 6:3 und steht somit in der zweiten Runde von Halle.

Mit diesen zwei Punkten sichert sich Roger Federer den Einzug in die 2. Runde von Halle.

Bis zum 14. Juli will Roger Federer auf seinem Lieblingsbelag, dem Rasen, spielen. An jenem Sonntag steht in Wimbledon der Final der Männer an – und der ist das grosse Ziel der aktuellen Weltnummer 3. Im Tennis-Mekka in London strebt er seinen neunten Titel an.

Gestern stand für Federer im deutschen Halle die erste Rasen-Partie der Saison an, Gegner war der Australier John Millman. An ihn hatte der Schweizer keine guten Erinnerungen: Letztes Jahr verlor er gegen die aktuelle Nummer 57 der Welt am US Open im Achtelfinal in vier Sätzen. Die Revanche gelang Federer. Er besiegte den 30-Jährigen nach 77 Minuten 7:6 (7:1), 6:3. «Es ist wichtig, den ersten Match auf Rasen zu gewinnen, sonst kann die Rasensaison sehr kurz sein», sagte ein erleichterter Sieger.

Roger Federer hat Mühe im ersten Satz gegen John Millman.
Roger Federer hat Mühe im ersten Satz gegen John Millman.
Michel Euler, Keystone
Der Australier spielt vor allem bei eigenem Aufschlag stark auf und lässt keine Break-Möglichkeiten zu.
Der Australier spielt vor allem bei eigenem Aufschlag stark auf und lässt keine Break-Möglichkeiten zu.
Friedemann Vogel, Keystone
Im zweiten Satz kommt Federer beim Stand von 3:2 zum Break und gewinnt ohne Mühe mit 6:3.
Im zweiten Satz kommt Federer beim Stand von 3:2 zum Break und gewinnt ohne Mühe mit 6:3.
Friedemann Vogel, Keystone
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Den Start in den ersten Match auf der heiklen Unterlage hatte sich der Schweizer aber anders vorgestellt, ihm unterliefen ungewohnt viele Fehler mit der Vorhand. «Viel zu viele; es kann nicht schlechter werden», räumte der 37-Jährige ein. Und so musste das Tiebreak den ersten Satz entscheiden. Diesen entschied der Schweizer mit sieben Punkten in Folge für sich. Im zweiten Durchgang gelang Federer das Break zum 4:2. Diesen Vorsprung liess er sich nicht mehr nehmen.

Am Donnerstag wartet im Achtelfinal Jo-Wilfried Tsonga (ATP 77) auf den Schweizer. Der Franzose gewann seine Erstrundenpartie gegen Landsmann Benôit Paire 6:4, 7:5. Kurios war ein Ballwechsel, bei denen die beiden Franzosen Fussball anstatt Tennis spielten. Gegen Tsonga weist Federer eine 11:6-Bilanz auf, hat aber die letzten beiden Duelle sowie das einzige Duell auf Rasen (2011 in Wimbledon) verloren.

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