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Kerber lässt Williams im Wimbledon-Final keine Chance

Die Deutsche dominiert die Amerikanerin und holt ihren ersten Wimbledon-Titel. Williams verpasst ihren ersten Triumph als Mutter.

Angelique Kerber am Boden – vor Glück.
Angelique Kerber am Boden – vor Glück.
Getty Images
Die Deutsche lässt Serena Williams im Final von Wimbledon keine Chance.
Die Deutsche lässt Serena Williams im Final von Wimbledon keine Chance.
Getty Images
Damit verpasst sie ihren ersten Grand-Slam-Titel als Mutter.
Damit verpasst sie ihren ersten Grand-Slam-Titel als Mutter.
Keystone
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Serena Williams verpasste im Final die Chance, als erste Mutter seit 1980 in Wimbledon zu gewinnen. Die 36-jährige Amerikanerin verlor gegen die deutsche Linkshänderin Angelique Kerber deutlich 3:6, 3:6.

Die 30-Jährige aus Kiel hatte 2016 das Australian Open sowie das US Open gewonnen und war die Nummer 1 der Welt geworden, hatte aber im vergangenen Jahr grosse Mühe, diese Erfolge zu bestätigen. Nun gewann sie in Wimbledon als erste Deutsche seit Steffi Graf 1996.

«Realisiere Wimbledon-Sieg so langsam»: Tennisstar Angelique Kerber zeigte sich beim ersten öffentlichen Auftritt in Deutschland nach ihrem Wimbledon-Erfolg weiter erfolgshungrig. (Video: Tamedia/AFP)

Zu viele Fehler bei Williams

Die Partie unter den Augen der britischen Herzogin Kate und von Prinz Harrys Frau Meghan Markle hatte wegen der Fortsetzung des zweiten Männer-Halbfinals zwischen Rafael Nadal und Novak Djokovic mit zwei Stunden Verspätung begonnen.

Williams hielt jeweils bis zum Stand von 3:3 im ersten und 2:2 im zweiten mit, ehe Kerber davon zog, auch dank vieler Eigenfehler der Amerikanerin. Sie spielte erst ihr viertes Turnier seit dem Comeback nach der Geburt ihrer ersten Tochter Alexis Olympia im vergangenen September. Es war in ihrem zehnten Final erst ihre dritte Niederlage nach 2004 gegen Maria Scharapowa und 2008 gegen Schwester Venus.

Kerbers gelungene Revanche

Kerber revanchierte sich für die Finalniederlage vor zwei Jahren gegen Serena Williams und fügte ihr die erste Niederlage nach 20 Siegen bei. Sie war die klar bessere Spielerin auf dem Platz und liess sich von Williams nie nachhaltig ausmanövrieren.

Nach nur 65 Minuten nutzte sie gleich ihren ersten Matchball. Die Amerikanerin muss mindestens bis zum US Open warten, ehe sie mit dem 24. Grand-Slam-Titel zur Allzeitleaderin Margaret Court Smith aufschliessen könnte.

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