Zum Hauptinhalt springen

«Ich habe mich super entwickelt»

Viktorija Golubic verblüfft im Fed-Cup-Halbfinal gegen Tschechien, muss im Doppel aber eine negative Überraschung wegstecken.

«Ich wusste, dass ich grosses Potenzial habe»: Viktorija Golubic analysiert ihr Wochenende mit dem Fed-Cup-Team.

Es war ein märchenhafter Auftstieg von Viktorija Golubic an diesem Wochenende in Luzern. Die 23-jährige Zürcherin gewann als WTA-Nummer 129 im Fed-Cup-Halbfinal gegen Tschechien gleich beide Einzel gegen Karolina Pliskova (WTA 18) und Barbora Strycova (WTA 33), nur im entscheidenden Doppel mit Martina Hingis blieb ihr der Erfolg versagt. «Schade, dass es am Ende nicht geklappt hat», sagte Golubic später, sichtlich enttäuscht.

Trotz der Niederlage gegen Tschechien (2:3) erschien sie mit stolzer Ausstrahlung zur Pressekonferenz und analysierte ihre Bilanz nüchtern. «Ich wusste, dass ich grosses Potenzial habe. Mein Spiel ist sehr variabel und das braucht manchmal etwas länger, um es zu festigen», sagte Golubic und zog angesichts ihrer Leistung ein positives Fazit. «Ich habe mich super entwickelt.»

Das Märchen von Viktorija Golubic hätte ein besseres Ende verdient gehabt.
Das Märchen von Viktorija Golubic hätte ein besseres Ende verdient gehabt.
Keystone
Die Schweizerin gewann auch ihr zweites Einzel – 3:6, 7:6 (8:6) und 6:1.
Die Schweizerin gewann auch ihr zweites Einzel – 3:6, 7:6 (8:6) und 6:1.
Keystone
Und die 26-Jährige liess sich auch von Teamcaptain Heinz Günthardt beruhigen. «Ich bin nicht Superwoman», stammelte sie hinterher vor versammelter Presse.
Und die 26-Jährige liess sich auch von Teamcaptain Heinz Günthardt beruhigen. «Ich bin nicht Superwoman», stammelte sie hinterher vor versammelter Presse.
Keystone
1 / 12

Golubic überzeugte an beiden Fed-Cup-Tagen nicht nur spielerisch, sondern bewies vor allem in den entscheidenden Momenten viel Nervenstärke. «Vielleicht sieht man es mir nicht an, aber ich war schon sehr nervös, vor allem im Tiebreak habe ich gezittert», sagte Golubic nach dem zweiten Einzel gegen Strycova, gegen die sie mit 3:6, 7:6, 6:1 gewann.

«Ich habe immer an mich geglaubt und hart dafür gekämpft», sagte Golubic. «Manchmal war ich nur einen Millimeter von der Niederlage entfernt, ohne die Fans hätte ich das nicht geschafft.» Am Ende konnten aber selbst die rund 4500 Fans in der Luzerner Messehalle dem Schweizer Husarenritt nicht zu einem Happy End verhelfen. (sr)

Zwei Spiele, zwei Siege: Golubic und ihr Triumphzug in Luzern. (Video: SRF)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch