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Harter Volley gegen Bouchard

Der US-Tennisverband kontert eine Klage der Kanadierin Eugenie Bouchard, die am US Open in der Kabine ausgerutscht war.

Siegesschrei: Eugenie Bouchard zieht an den US Open in die Achtelfinals ein, wenig später folgt der verhängnisvolle Unfall.
Siegesschrei: Eugenie Bouchard zieht an den US Open in die Achtelfinals ein, wenig später folgt der verhängnisvolle Unfall.

Ganze 16 Seiten umfasst die Gegendarstellung der Usta. Der US-Tennisverband weist in dem ausführlichen Dokument alle Anschuldigungen von Eugenie Bouchard zurück und hält die Beschwerde der Nummer 48 der WTA-Tour für unzulässig. Die 21-jährige Kanadierin war am diesjährigen US-Open nach dem Einzug in die Achtelfinals in der Umkleidekabine auf dem nassen Boden ausgerutscht und zog sich dabei eine Gehirnerschütterung zu und musste das Turnier mit einem Brummschädel aufgeben.

Gut einen Monat später trat Bouchard am WTA-Turnier von Wuhan an und musste erneut wegen Schwindelgefühlen Forfait geben. Kurz darauf verklagte sie in New York den US-Tennisverband wegen finanzieller Einbussen. In ihrer Klageschrift beschreibt Bouchard, dass der Boden mit einer «fremdartigen und gefährlichen Substanz» versehen gewesen sei. Gemäss der «New York Times» bestreitet die Usta den glitschigen Untergrund nicht, behauptet aber, dass die Bedingungen in der Kabine offensichtlich gewesen seien.

Die aus der Folge des Unfalls abgeleiteten finanziellen Einbussen von Bouchard hält die Usta für «komplett spekulativ und unsicher». Ausserdem wirft ihr der Verband vor, nach dem Sturz eine medizinische Versorgung abgelehnt zu haben. Zudem sei die Tatsache, dass sie jüngst den Führerschein gemacht habe, im Hinblick auf ihre angebliche Beeinträchtigung nach dem Unglück sehr befremdlich.

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