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Ein Leguan auf dem Tennisplatz

Flitzer auf Sportplätzen sind keine Seltenheit. Wirklich abgefahren wird es, wenn Tiere dasselbe versuchen.

Intermezzo in der Champions League: Eine Wildkatze will den grünen Rasen des Besiktas-Stadion genauer besichtigen. (14. März 2018)
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Der Marder, der 2013 das Spielfeld in Thun stürmt, ist im Berner Oberland noch heute ein Held. Und FCZ-Spieler Loris Benito lernt an diesem Nachmittag, dass Marder wirklich Fleischfresser sind. Der Marder beisst ihn unzimperlich in den Finger. Benito muss sich nachher eine Tetanus-Spritze setzen lassen.
Der Marder, der 2013 das Spielfeld in Thun stürmt, ist im Berner Oberland noch heute ein Held. Und FCZ-Spieler Loris Benito lernt an diesem Nachmittag, dass Marder wirklich Fleischfresser sind. Der Marder beisst ihn unzimperlich in den Finger. Benito muss sich nachher eine Tetanus-Spritze setzen lassen.
Keystone
Die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte kennen wir. Dieses Exemplar versucht sich 2014 in Silverstone an der Geschichte mit dem Hasen und dem Formel-1-Wagen.
Die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte kennen wir. Dieses Exemplar versucht sich 2014 in Silverstone an der Geschichte mit dem Hasen und dem Formel-1-Wagen.
Reuters
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Die Partie biegt eben in die entscheidende Phase des dritten Satzes, da entdeckt in Miami ein Leguan seine Vorliebe für Tennis. Das über ein Meter lange Tier klettert während der Begegnung von Tommy Haas und Jiri Vesely auf eine Anzeigetafel und zeigt sich zunächst recht unbeeindruckt vom restlichen Geschehen.

When Planet Earth meets #MiamiOpen, the extended edition... pic.twitter.com/zscrjqy92W— Tennis TV (@TennisTV) 22. März 2017

Beeindruckt ist dafür Vesely, obwohl ihm der Schiedsrichter versichert, so ein Leguan stelle keine Gefahr dar. Der Tscheche weigert sich weiterzuspielen und erklärt später: «Ich konnte mich beim Aufschlag nicht mehr konzentrieren.»

Haas dagegen nimmt das Ganze von der lockeren Seite. Der Deutsche nutzt die Gelegenheit, um ein Selfie mit dem Leguan zu schiessen, von dem die Turnierverantwortlichen später behaupten, er heisse «Iggy» – Leguan heisst auf Englisch Iguana.

Die Partie wird für mehrere Minuten unterbrochen, während Iggy erst über das gesamte Feld rennt und danach auf einer anderen Anzeigetafel Platz nimmt. Die Zuschauer feiern Iggy. Und Haas sagt danach: «Das war wirklich cool. Vielleicht hatte er mitbekommen, dass ich hier wahrscheinlich das letzte Mal spiele, und wollte einfach ‹Hi› sagen.»

Haas verliert schliesslich 7:6 (7:5), 3:6, 5:7. Aber die Geschichte mit dem Leguan, die kann ihn dafür entschädigen: «Das ist ein interessantes Foto. Ein Leguan von solch einer Grösse habe ich noch nie erlebt. Es war wirklich lustig. Wir wussten gar nicht, wo der Leguan herkam. Am Ende war meine grösste Sorge, dass er sicher und gesund geborgen und weggebracht werden kann.»

Das gelingt schliesslich. Und so endet die Geschichte für den Leguan glimpflich. Ein Helfer kann ihn in ein grosses Tuch packen und von der Anlage bringen.

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