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Hingis gewinnt auch den letzten Titel des Jahres

Das letzte Spiel verlief wie die gesamte Saison: Martina Hingis und Sania Mirza lieferten eine Machtdemonstration ab. 6:0 und 6:3 gewannen sie den Final der WTA Finals.

Sieg am Masters: Martina Hingis und Sania Mirza jubeln über ihren Doppeltitel.
Sieg am Masters: Martina Hingis und Sania Mirza jubeln über ihren Doppeltitel.
Julian Finney/Getty Images

Nach 15 Jahren lässt sich Martina Hingis wieder als Siegerin des Doppels am Frauen-Masters, den heutigen WTA Finals, feiern. Mit Partnerin Sania Mirza siegt sie im Final 6:0, 6:3.

Die 35-jährige Schweizerin und ihre indische Standardpartnerin Sania Mirza gewannen als topgesetztes Duo den Final in Singapur gegen die als Nummer 8 gesetzten Spanierinnen Garbine Muguruza und Carla Suarez Navarro mit einer erstaunlichen Überlegenheit in nur gerade 66 Minuten.

Seit sie sich letzten März mit Sania Mirza zusammengetan hat, ist Martina Hingis im Doppel so gut wie nicht mehr zu schlagen. Die beiden haben nach dem neuerlichen Erfolg in Singapur neun von zehn Finals gewonnen. Darunter figurieren die Triumphe an den Grand-Slam-Turnieren in Wimbledon und New York, wo Hingis jeweils überdies noch im Mixed siegte.

Grandiose Saison gekrönt

Was die beiden Spielerinnen im Final gegen die hoch eingestuften Spanierinnen zeigten, war die Krönung einer grandiosen Saison. Bis Muguruza/Suarez Navarro mit einem Break der erste Spielgewinn gelang, führten Hingis/Mirza nach nur 40 Minuten bereits 6:0, 2:0. Die Südeuropäerinnen zündeten damit jedoch nur ein Strohfeuer. Schon im darauffolgenden Game schlugen die Favoritinnen mit einem Rebreak zurück.

Beim Stand von 5:2 im zweiten Satz konnten Hingis/Mirza drei Breakbälle in Serie zum Sieg nicht verwerten, aber im anschliessenden Game mit Aufschlag Mirza brachten die den Erfolg ins Trockene.

In den Jahren 1999 und 2000 hatte Hingis im Doppelwettbewerb des Frauen-Masters zusammen mit der Russin Anna Kurnikowa triumphiert. Die beiden wurden auch als «Spice Girls» bekannt. Den Namen hatte Hingis seinerzeit selber gewählt.

(si)

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