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Im Badminton aussortiert, im Tennis Weltklasse

Für die chinesische French-Open-Finalistin Na Li ist der Tennissport nur Liebe auf den dritten Blick. Sie träumte als Kind davon, eine grosse Badmintonspielerin zu werden.

«Dieses Mal weiss ich, wie ich mich im Final anstellen muss» - Na Li visiert ihren ersten Grand-Slam-Titel an.
«Dieses Mal weiss ich, wie ich mich im Final anstellen muss» - Na Li visiert ihren ersten Grand-Slam-Titel an.
Keystone

Na Li begann als Sechsjährige mit Badminton. Als sie acht Jahre alt war, fand ihr Trainer aber, dass sie für den chinesischen Nationalsport nicht besonders talentiert sei und wegen ihrer Spielweise besser mit Tennis beginnen sollte. Na Lis Mutter nahm sich den Rat zu Herzen und befahl der Tochter, die Sportart zu wechseln, obwohl sie zunächst nicht einmal wusste, was für ein Sport sich hinter dem Wort Tennis versteckt. Das kleine Mädchen ärgerte sich derweil, dass man ihm ohne zu fragen den geliebten Badmintonschläger weggenommen und das grosse, sperrige Tennisracket in die Hand gedrückt hatte. Trotz aller Widerstände behielt der Badminton-Coach mit seiner Einschätzung aber Recht: Na Li entwickelte sich mit den Jahren zu einer ausgezeichneten Tennisspielerin.

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