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«Hat der Wimbledon-Sturz Federers Knie verschlimmert?»

Coach Severin Lüthi erklärt im Interview, was zu Federers Saisonabbruch geführt hat. Und wie es in den nächsten Monaten weitergeht.

«Wenn wir ihn verheizt hätten, würde er wohl heute schon nicht mehr spielen»: Roger Federer an den Australian Open. (20. Januar 2016) Foto: Mast Irham (EPA, Keystone)
«Wenn wir ihn verheizt hätten, würde er wohl heute schon nicht mehr spielen»: Roger Federer an den Australian Open. (20. Januar 2016) Foto: Mast Irham (EPA, Keystone)

Für viele war es eine Schock­nachricht, dass Roger Federer die Saison noch vor Rio abbricht. Und für Sie?

Wir im Team erlebten den Prozess, der zum Entscheid geführt hat, deshalb sind wir schon einen Schritt weiter. In seiner Lage war es die beste ­Lösung. Nach Wimbledon hofften wir, dass er schnell wieder würde spielen können. Aber wir waren seither nie mehr auf dem Trainingsplatz, weshalb sich dieser Schritt abzeichnete. Wir diskutierten viel und liessen uns beraten. Aber du kannst einfach nicht die ganze Zeit von deinen ­Reserven zehren. Einen Moment lang geht das gut, aber nicht auf Dauer.

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