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Kein Federer-Komplex, einfach unterlegen

Stanislas Wawrinka blieb nach seinem Scheitern im Schweizer Duell nur, Roger Federers Dominanz anzuerkennen. Trotzdem verlässt er Paris zufrieden.

«Er ist einfach besser»: Wawrinka musste nach der Niederlage gegen seinen Freund Federer dessen Überlegenheit eingestehen.
«Er ist einfach besser»: Wawrinka musste nach der Niederlage gegen seinen Freund Federer dessen Überlegenheit eingestehen.
Keystone

Stanislas Wawrinka hatte nach der neunten Niederlage im zehnten Versuch gegen Roger Federer keine Lust auf Konversation. So beschränkte er sich in der obligatorischen Pressekonferenz aufs Nötigste, um die Schweizer Journalisten zufriedenzustellen.

Nicht Ärger oder Enttäuschung schien beim Waadtländer das vorherrschende Gefühl zu sein, sondern Frustration. Frustration darüber, dass er, wenn sein Davis-Cup-Kollege in Form ist, gegen diesen einfach keine Chance hat. Wawrinkas einziger Sieg gegen Federer datiert vom April 2009, als dieser nach seiner Hochzeit mit Mirka Vavrinec direkt ans Turnier von Monte Carlo gereist war. In drei Begegnungen an Grand-Slam-Turnieren – in Roland Garros 2010 und 2011 (im Achtelfinal) und Melbourne 2011 (Viertelfinal) – hat er gegen ihn keinen Satz gewonnen.

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