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Keine Geschenke für Bencic

Am Tag ihres 20. Geburtstag verliert sie in Indian Wells klar. Dafür kommt Henri Laaksonen zu seinem grössten Sieg.

«Ich spielte schrecklich und fühlte den Ball nicht»: Die Schweizer Tennisspielerin Belinda Bencic am Turnier in Indian Wells, Kalifornien. (14. März 2016)
«Ich spielte schrecklich und fühlte den Ball nicht»: Die Schweizer Tennisspielerin Belinda Bencic am Turnier in Indian Wells, Kalifornien. (14. März 2016)
AP Photo/Mark J. Terrill

Die Holländerin Kiki Bertens kannte kein Pardon. 6:2, 6:2 schlug sie in Indian Wells Belinda Bencic, die sich ihren 20. Geburtstag an diesem Freitag etwas anders erhofft hatte. «Ich spielte schrecklich und fühlte den Ball nicht», sagte sie. Die schlagkräftige und wuchtige Holländerin liess ihr am zweitgrössten Turnier der USA keine Chance. Während die Nummer 20 Winner um Winner schlug, missglückte ihr fast alles. Bencic (WTA 128) verpasste damit ein erstes Duell mit ihrer Fed-Cup-Kollegin Timea Bacsinszky (WTA 16). Die Lausannerin eliminierte nach einem Freilos in Runde 1 die Rumänin Monica Niculescu (WTA 45) sicher 7:5, 6:2.

«Nicht aussergewöhnlich gut»

Für eine Überraschung sorgte dagegen Henri Laaksonen. Der 24-jährige Schaffhauser kam in 2:09 Stunden gegen den Kroaten Borna Coric, die Nummer 59, zu einem seiner besten Siege (3:6, 6:4, 6:2). «Einen besser klassierten Spieler habe ich noch nie geschlagen. Dabei spielte ich nicht einmal aussergewöhnlich gut», sagte er. «Aber ich wurde im Lauf der Partie immer stärker und konnte mich hier auch von Partie zu Partie steigern.» In seinem ersten Auftritt an einem Masters-Turnier breakte er den 20-jährigen Kroaten, den viele als kommenden Top-10-Spieler sehen, im dritten Satz zum 2:1 und 5:2. Am Ende hatte Laaksonen trotzdem nur zwei Punkte mehr auf dem Konto (86:84).

Der Davis-Cup-Spieler wird damit als aktuelle Nummer 123 eine neue Bestmarke in der Weltrangliste erreichen, im Bereich von Rang 110. Und er könnte in dieser Form auch dem Amerikaner Jack Sock (ATP 18) gefährlich werden. Während er in Kalifornien schon drei Siege verbuchte (zwei in der Qualifikation), steht dieser nach einem Freilos erstmals im Einsatz. «Ich kam schon eine Woche vor der Qualifikation nach Kalifornien und trainierte gut», sagte Laaksonen. Nachdem er in den ersten zwei Monaten des Jahres mit verschiedenen Verletzungen gekämpft habe (Schulter, Adduktoren, Hüfte), fühlte er sich erstmals in diesem Jahr richtig fit.

Stan Wawrinka startet heute gegen Paolo Lorenzi ins Turnier, Roger Federer trifft am Sonntag auf Stéphane Robert. Der Franzose schlug Dudi Sela aus Israel 6:4, 6:4.

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