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Leise Stimme des Erfolgs

Dimitri Zavialoff brachte Stan Wawrina in die Top 10 und Timea Bacsinszky in den Paris-Halbfinal. Er zeige nur Wege auf, sagt er.

Erfolgsduo: Coach Dimitri Zavialoff mit Bacsinszky. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Erfolgsduo: Coach Dimitri Zavialoff mit Bacsinszky. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

«Nein, es ist schon okay hier», sagt Dimitri ­Zavialoff an diesem heissen Tag in ­Wimbledon, als ihm die Sonne auf den Kopf brennt. Ihm, der es sonst vorzieht, im Schatten zu sein. Im Schatten seiner Spieler. Der 39-jährige Elsässer passt mit seiner zurückhaltenden, fast scheuen Art nicht recht in den schrillen Tennis­zirkus – und ist vielleicht gerade deshalb die Stimme des Erfolgs bei ­Timea ­Bacsinszky geworden. Wenn er spricht, hält er sich nicht bei Vorhand oder ­Volley auf. Es sind fast schon philosophische Betrachtungen. «Man muss akzeptieren, dass jeder Tag Neues bringt», sagt er. «Wenn man zu sehr an seinen Vorstel­lungen festhält, schafft man es nicht, das Beste aus ­jedem Tag zu machen.»

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