Zum Hauptinhalt springen

Makelloser Federer deklassiert Tsonga

Am Australian Open lässt Roger Federer dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga keine Chance und steht in den Viertelfinals. Dort wartet die nächste grosse Herausforderung auf den Schweizer.

Was für ein Auftritt: Roger Federer fertigte Jo-Wilfried Tsonga in nur 1:52 Stunden ab.
Was für ein Auftritt: Roger Federer fertigte Jo-Wilfried Tsonga in nur 1:52 Stunden ab.
Keystone
Defensivarbeit: Der Schweizer zeigte nebst vielen Gewinnschlägen auch seine Verteidigungskünste.
Defensivarbeit: Der Schweizer zeigte nebst vielen Gewinnschlägen auch seine Verteidigungskünste.
Keystone
Dynamisch: Federer überzeugte auf der ganzen Linie.
Dynamisch: Federer überzeugte auf der ganzen Linie.
Keystone
1 / 4

Roger Federer zeigte eine beeindruckende Vorstellung. Einen Tag nach dem 48. Geburtstag seines neuen Teilzeit-Coaches Stefan Edberg lieferte der 32-jährige Baselbieter eine Demonstration seines Könnens ab. Ob beim Aufschlag, von der Grundlinie oder am Netz, Federer zeigte kaum eine Schwäche und streute gelegentlich Stoppbälle, Lobs oder herrliche Passierbälle ein.

Der 17-fache Grand-Slam-Sieger diktierte von Beginn an das Tempo und schaffte gleich im ersten Aufschlagspiel von Tsonga ein Break, dank hervorragender Arbeit in der Defensive und trotz guter Aufschläge des Franzosen. Es war das erste von insgesamt drei Breaks des Schweizers, Federer selbst hatte nur einen einzigen Breakball abzuwehren, nachdem er kurz zuvor drei Breakbälle zum 5:2 im dritten Satz vergeben hatte. Tsonga gelangen bei Aufschlag Federers nur gerade 17 Punkte. «Gegen Tsonga musst du dein bestes Tennis auspacken, was mir heute ziemlich gut gelungen ist», sagte Federer im Platzinterview. Nach 1:52 Stunden beendete der Schweizer mit einem Volley das 6:3, 7:5, 6:4.

Mit Erfolg gegen Tsonga qualifizierte sich Federer in seinem 59. Grand-Slam-Turnier zum 41. Mal für die Runde der letzten acht. Damit fügte die langjährige Nummer 1 seinem beeindruckenden Palmares eine weitere Rekordmarke hinzu: Er zog mit dem Amerikaner Jimmy Connors gleich, der ebenfalls an 41 Major-Turnieren in den Viertelfinals stand.

Nun wartet Murray

Federer trennt noch ein Sieg vom Einzug in seinen elften Halbfinal in Folge in Melbourne. Am Mittwoch trifft er auf den Schotten Andy Murray (ATP 4), der sich gegen den Lucky Loser Stéphane Robert aus Frankreich 6:1, 6:2, 6:7, 6:2 durchsetzte. «Ich hoffe es geht ihm nach seiner Rückenoperation gut und freue mich auf die Partie», so der Schweizer. Gegen den Wimbledonsieger weist Federer eine 9:11-Bilanz auf. Das letzte Duell gewann Murray vor einem Jahr im Halbfinal am Australian Open in fünf Sätzen.

Hier geht es zu den kompletten Australian-Open-Tableaus

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch