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Masarova verpasst zweiten Grand-Slam-Titel

Die 17-jährige Baslerin Rebeka Masarova verliert im Juniorenfinal des Australian Open gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk 5:7, 6:1, 4:6.

Trotz starkem zweiten Satz reicht es für sie nicht: Rebeka Masarova. (28. Januar 2017)
Trotz starkem zweiten Satz reicht es für sie nicht: Rebeka Masarova. (28. Januar 2017)
Lukas Coch, Keystone
Fällt durch ihre Star-Attitüde auf: Die Ukrainerin Marta Kostjuk. (28. Januar 2017)
Fällt durch ihre Star-Attitüde auf: Die Ukrainerin Marta Kostjuk. (28. Januar 2017)
Aaron Favila, Keystone
Posieren für die Fotografen: Marta Kostjuk (links) und Rebeka Masarova. (28. Januar 2017)
Posieren für die Fotografen: Marta Kostjuk (links) und Rebeka Masarova. (28. Januar 2017)
Lukas Coch, Keystone
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Rebeka Masarova unterliegt im Juniorenfinal des Australian Open der drei Jahre jüngeren Ukrainerin Marta Kostjuk 5:7, 6:1, 4:6.

Viel fehlte allerdings nicht. Nachdem sie schlecht gestartet war und im ersten Satz 0:2 und 2:5 in Rückstand geraten war, wehrte sie insgesamt vier Satzbälle ab. Zwar verlor sie den ersten schliesslich doch noch, aber danach war sie im Match drin.

Masarova dominierte zweiten Satz

Den zweiten Satz dominierte Masarova klar, der dritte war dann wieder ein ausgeglichener Kampf. Nach vier Breaks bis zum 2:2 führte die Tochter eines Slowaken und einer Spanierin 3:2 und 4:3. Am Ende war es aber sie, die zum 4:5 nochmals den Aufschlag abgab. Nach 1:55 Stunden besiegelte ein Vorhand-Fehler die knappe Niederlage der Schweizerin.

Masarova sprach hinterher trotz der Niederlage von «einem aufregenden Spiel». Die Atmosphäre in der Rod Laver Arena sei «cool» gewesen. Beim French Open fand der Final nicht auf dem Hauptplatz statt. «Wir haben beide gut gespielt, ich habe mir nicht viel vorzuwerfen.» Sie habe zu Beginn nicht so gut ins Match gefunden, habe aber ab dem zweiten Satz aggressiver gespielt. «Im dritten Satz habe ich leider meine Chancen nicht genutzt.»:

Ukrainerin mit Star-Attitüde

Dass sie die Nummer 1 des Turniers war habe sie nicht als zusätzlichen Druck empfunden, sie habe sich auch nicht als Favoritin gesehen, weil sie Kostjuk im vergangenen Jahr in Berlin bezwungen habe. «Ich wusste, dass sie seither Fortschritte gemacht hat, sonst wäre sie nicht in den Final gekommen.»

Die Ukrainerin verfügt tatsächlich über sehr viel Talent und hat sich auch schon die eine oder andere Attitüde eines zukünftigen Stars angeeignet. So lamentierte sie nach jedem verlorenen Punkt lautstark. Mit gerade mal 14 Jahren gewann sie aber das erste Junioren-Grand-Slam-Turnier, an diesem sie teilnehmen konnte.

Masarova hat mit der Halbfinalqualifikation im letzten Jahr in Gstaad bereits erste Spuren auf der WTA Tour hinterlassen und wird auch in den nächsten Monaten zwischen Junioren- und Profievents pendeln. Vor allem die Grand-Slam-Turniere der Junioren dürfte sie auf jeden Fall noch spielen.

si/chk

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