Muguruza demontiert Venus Williams

Die 23-jährige Spanierin lässt der ältesten Wimbledon-Finalistin seit 1994 nicht den Hauch einer Chance. Nach 77 Minuten gewinnt sie mit 7:5, 6:0.

Hawk Eye sorgte beim Matchball für die Entschiedung: Garbine Muguruza ist Wimbledon-Siegerin. (Video: Tamedia/SRF)

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Die in Caracas geborene und in Genf wohnhafte Garbiñe Muguruza gewinnt zum ersten Mal das Turnier von Wimbledon. Die 23-jährige Spanierin setzt sich im Final gegen die 14 Jahre ältere Venus Williams mit 7:5, 6:0 durch.

Sechs Runden lang hatte Venus Williams ihre Gegnerinnen mit ihrem Service und ihren harten Grundlinienschlägen dominiert, im Final traf die fünffache Wimbledon-Siegerin auf eine Gegnerin, die ihr in Sachen Power und Tempo entgegen halten konnte – und von der sie im zweiten Satz klar dominiert wurde.

Muguruza, der beim ersten Aufschlag der Partie gleich ein Doppelfehler unterlaufen war, spielte in ihrem dritten Major-Final gross auf. Sie liess sich zu Beginn von Williams' Grundschlägen nicht einschüchtern und spielte, je länger die Partie dauerte, desto besser. Sie gewann die letzten neun Games in Serie, den dritten Matchball nach 77 Minuten verwertete sie, in dem sie nach einem zu lang geschlagenen Ball von Williams, der gut gegeben wurde, eine Challenge verlangte.

Zwei Satzbälle abgewehrt

Die Entscheidung in der knapp eine Stunde lang ausgeglichenen und hart umkämpften Partie war gegen Ende des ersten Satzes gefallen. Beim Stand von 4:5 wehrte Muguruza bei eigenem Service zwei Satzbälle in Folge ab, ehe sie ihrerseits das Break schaffte. Und als Williams nach dem Verlust des ersten Satzes auch gleich zum Auftakt des zweiten Durchgangs ihren Service abgeben musste, war der Widerstand der ältesten Wimbledon-Finalistin seit 1994 gebrochen. (nag/SDA)

Erstellt: 15.07.2017, 15:06 Uhr

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