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Murray lässt Federers Traum platzen

Roger Federer scheitert am Australian Open in einem dramatischen Halbfinal an Andy Murray. Der Schotte trifft am Sonntag im Endspiel auf Novak Djokovic.

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Aus und vorbei: Für Roger Federer ist wie im Vorjahr in den Halbfinals des Australian Open Endstation.
Aus und vorbei: Für Roger Federer ist wie im Vorjahr in den Halbfinals des Australian Open Endstation.
Keystone
Ehre, wem Ehre gebührt: Federer gratuliert seinem Bezwinger.
Ehre, wem Ehre gebührt: Federer gratuliert seinem Bezwinger.
Keystone
Verfrühter Abgang: Federer verabschiedet sich von seinen Fans.
Verfrühter Abgang: Federer verabschiedet sich von seinen Fans.
Keystone
Stimmungsvoll: Die ausverkaufte Rod Laver Arena im Schein des Flutlichts.
Stimmungsvoll: Die ausverkaufte Rod Laver Arena im Schein des Flutlichts.
Keystone
Kämpferisch: Federer schreit nach einem wichtigen Punktgewinn seine Freude heraus.
Kämpferisch: Federer schreit nach einem wichtigen Punktgewinn seine Freude heraus.
Keystone
Nachdenklich: Federer wischt sich den Schweiss ab und geht in sich.
Nachdenklich: Federer wischt sich den Schweiss ab und geht in sich.
Keystone
Schrecksekunde: Murray rutscht bei einer Breakchance zu Beginn des vierten Satzes aus und stürzt.
Schrecksekunde: Murray rutscht bei einer Breakchance zu Beginn des vierten Satzes aus und stürzt.
Keystone
Tennis macht durstig: Murray tankt auf.
Tennis macht durstig: Murray tankt auf.
Keystone
Flinke Füsse: Der Brite erreicht einen Ball in extremis.
Flinke Füsse: Der Brite erreicht einen Ball in extremis.
Keystone
Pink ist Trumpf: Die Farbe von Federers neuen Schuhen hat diese Fans inspiriert.
Pink ist Trumpf: Die Farbe von Federers neuen Schuhen hat diese Fans inspiriert.
Keystone
Stilstudie: Federer zieht die Rückhand durch.
Stilstudie: Federer zieht die Rückhand durch.
Keystone
Kraftvoll: Der Schweizer macht Druck von der Grundlinie.
Kraftvoll: Der Schweizer macht Druck von der Grundlinie.
Keystone
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Fast genau vier Stunden brauchte Andy Murray, um Roger Federer mit 6:4, 6:7, 6:3, 6:7, 6:2 niederzuringen. Nachdem sich die beiden Kontrahenten vier Sätze lang einen begeisternden Schlagabtausch geliefert hatten, war Murray im entscheidenden Durchgang der klar bessere Spieler. Er nahm Federer gleich zu Beginn den Aufschlag ab und verwertete schliesslich seinen zweiten Matchball nach einem Vorhandfehler des Schweizers.

Im vierten Satz, beim Stand von 6:5, 30:15 und eigenem Aufschlag, war Murray bereits einmal nur zwei Punkte vom Finaleinzug entfernt. Federer aber bewies enormen Kampfgeist, schaffte das Rebreak und spielte ein sehr gutes Tiebreak, in dem er seinem Gegner nur zwei Punkte zugestand.

In seinem zehnten Halbfinal in Folge in Melbourne war Federer von Beginn an unter Druck geraten. Bereits im ersten Game der Partie hatte sich Murray eine Breakchance erspielt, die Federer aber abwehren konnte.

Murray war insgesamt der bessere Spieler. Vor allem beim Aufschlag (21 Asse) und beim Return hatte er über weite Strecken der Partie Vorteile. Federer erspielte sich in den ersten drei Sätzen nur einen Breakball. Insgesamt schlug Murray mehr als 60 Winner.

Federer verpasste mit seiner ersten Saisonniederlage den sechsten Finaleinzug in Australien. 2004, 2006, 2007 und 2010 gewann er das Turnier, 2009 verlor er im Final in fünf Sätzen gegen Rafael Nadal. Erstmals überhaupt bezog der Baselbieter gegen Murray an einem Grand-Slam-Turnier eine Niederlage. Im insgesamt 20. Duell der beiden kam Murray zum elften Sieg.

Für Murray ist es die dritte Finalteilnahme in Melbourne nach 2011, als er Novak Djokovic in drei Sätzen unterlag und 2010, als Federer zu stark war. Im Final fordert er nun am Sonntag erneut den Titelverteidiger, der in Melbourne seit 20 Spielen unbesiegt ist, heraus. Im neuerlichen Aufeinandertreffen mit der Weltnummer 1 aus Serbien kommt es auch zur Neuauflage des US Open-Endspiels in New York, welches Murray in fünf Sätzen für sich entschied.

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