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Nadal – der Tennis-Fürst von Monaco

Der Weltranglistenerste aus Mallorca feiert beim ATP-Masters-Turnier in Monte Carlo den siebten Triumph in Folge.

Eine unglaubliche Serie im Fürstentum: Rafael Nadal kann in Monte Carlo einfach nicht verlieren.
Eine unglaubliche Serie im Fürstentum: Rafael Nadal kann in Monte Carlo einfach nicht verlieren.
Keystone

Rafael Nadals Siegeserie beim Turnier in Monte Carlo hält an. Der Spanier schlug im Final des Masters 1000 seinen Landsmann David Ferrer (ATP 6) 6:4, 7:5 . Gleich beim ersten grossen Rendezvous auf Sand rief Nadal der Konkurrenz in Erinnerung, wer auf dieser Unterlage der Patron ist. Es war für den Weltranglistenersten, der seit Oktober (in Tokio) keinen Titel mehr gewann, der 30. Turniersieg auf Sand (und der 44. insgesamt). Mit dem 19. Turniererfolg an einem Masters 1000 baute Nadal seinen Rekord in dieser Kategorie, die gleich nach den Grand Slams kommt, wieder aus; die nächstfolgenden Roger Federer und André Agassi gewannen je 17 solche Events. Nadal ist in den nächsten Wochen auch Titelverteidiger in Rom, Madrid und Paris. Beim French Open visiert der 24-jährige Mallorquiner seinen bereits sechsten Triumph an.

In Monte Carlo hat Nadal seit seiner ersten Teilnahme 2003, als er als 16-Jähriger dem Argentinier Gaston Gaudio unterlag, 37 Partien hintereinander gewonnen. Zugleich gelang ihm gegen Ferrer auch die Revanche für die Viertelfinal-Niederlage am Australian Open. Ferrer stand auch in seinem zweiten Masters-1000-Final auf verlorenem Posten, nachdem er bereits vor einem Jahr in Rom Nadal unterlegen war. Ferrer, der im Halbfinal Federer-Bezwinger Jürgen Melzer klar besiegt hatte, gewann zuvor in diesem Jahr die Titel in Auckland und Acapulco.

«Marathon» im Halbfinal

Länger als im Final, der 2:16 Stunden dauerte, hatte Nadal im Halbfinal kämpfen müssen. Gegen Andy Murray gab er in Monte Carlo sogar seinen ersten Satz seit zwei Jahren ab. Für den 6:4, 2:6, 6:1-Erfolg gegen den Schotten musste der Spanier fast drei Stunden kämpfen. Murray war in den ersten zwei Sätzen ein ebenbürtiger Gegner, ehe er physisch einbrach.

si/fal

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