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Nadal auf Kurs – Melzer mit faustdicker Überraschung

Nicolas Almagro wehrte sich am French Open gegen Rafael Nadal mit einigen Traumschlägen. Doch es reichte nicht. Und auch Novak Djokovic konnte heute nicht jubeln.

Nach 4 Stunden und 15 Minuten hatte Jürgen Melzer die Sensation perfekt gemacht und sich mit 3:6, 2:6, 6:2, 7:6 (7:3), 6:4 gegen den haushohen Favoriten durchgesetzt. Der 29-Jährige ist erst der zweite Österreicher, der den Einzug in einen Major-Halbfinal schaffte. Zuvor war dies nur Thomas Muster gelungen: Beim Australian Open 1989 und 1997 sowie dem French Open 1990 und 1995. Vor 15 Jahren gewann Muster in Paris danach auch das Turnier.

Melzer stand in den ersten beiden Sätzen auf verlorenem Posten. Dann steigerte er sich und der Match wurde mehr und mehr zum Krimi. Der Linkshänder, der zuvor bei elf Versuchen noch nie die dritte Runde eines Major-Turniers überstanden hatte, trifft nun im Halbfinal auf Rafael Nadal.

Zwei Servicedurchbrüche genügten

Der Mallorquiner setzte sich gegen seinen Landsmann Nicolas Almagro (ATP 21) in zweieinhalb Stunden 7:6 (7:2), 7:6 (7:3), 6:4 durch und bleibt damit im laufenden Turnier wie der Tscheche Tomas Berdych ohne Satzverlust.

Für seinen 21. Sieg in Folge gegen einen Landsmann reichten Nadal zwei Servicedurchbrüche. Den ersten, um im ersten Satz einen 0:2-Rückstand wettzumachen, und den zweiten, um im dritten Umgang auf 5:4 davonzuziehen. Almagro, der zum siebten Mal gegen Nadal verlor, zeigte eigentlich eine starke Leistung. Er hielt exzellent mit und zeigte einige Traumschläge. Zum Verhängnis wurde ihm seine mentale Schwäche in den entscheidenden Momenten.

si/sam

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