Nadal fehlt in Basel und bricht Saison ab

Nach Roger Federer bricht auch Rafael Nadal die Saison ab und fehlt nächste Woche am Tennis-Highlight in Basel.

Pech für die Swiss Indoors: Rafael Nadal wird nicht in Basel spielen. (12. Oktober 2016)

Pech für die Swiss Indoors: Rafael Nadal wird nicht in Basel spielen. (12. Oktober 2016) Bild: Wang Zhao/AFP

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Rafael Nadal entschied sich in einer Sitzung mit seinen Betreuern in Manacor, wo er diese Woche an der Seite von Roger Federer seine eigene Tennis-Academy eröffnete, die Saison abzubrechen. Der Superstar fällt nicht nur für die Swiss Indoors aus, sondern verzichtet auch auf das Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy und wird auch am Masters in London nicht zugegen sein.

Vor einem Jahr stürmte Nadal in Basel in den Final, den er gegen Roger Federer in drei Sätzen verlor. Wer das Turnier an Stelle von Nadal am Montag eröffnet, wird nach der Auslosung vom Samstag entschieden.

Nadal beklagte in der Saison 2016 Pech à discretion: An seinem Lieblingsturnier, dem French Open in Paris, musste der neunmalige Sieger nach der 2. Runde wegen Handgelenkproblemen aufgeben. Der Spanier verpasste Wimbledon und kehrte nahezu unvorbereitet erst an den Sommerspielen in Rio zurück, wo er dennoch im Doppel die Goldmedaille holte (mit Marc Lopez).

Das Management von Nadal präzisiert in einer Mitteilung gegenüber dem Basler Turnier, dass das lädierte linke Handgelenk vollständig ausgeheilt werden soll für 2017. Nadal selber übermittelte sein Bedauern, wegen des Saisonabbruchs auf ein Turnier wie Basel verzichten zu müssen, an das er aus dem Vorjahr mit dem grossartigen Final gegen Federer sehr gute Erinnerungen habe.

Womöglich hat Federer diese Woche auf Mallorca Nadal darin bestärkt, zu Gunsten einer optimalen Vorbereitung auf die neue Saison im alten Jahr nicht mehr anzutreten. Auf jeden Fall diskutierten die beiden Mitte Woche in Manacor das Vorhaben. Wie Federer hat auch Rafael Nadal noch lange nicht genug vom Tennis. Der 30-jährige Spanier ist zuversichtlich, dass er nächste Saison wieder völlig fit um Grand-Slam-Titel spielen kann.

Trotz der Abwesenheit von Federer und Nadal weisen die Swiss Indoors weiter eine überdurchschnittliche Besetzung aus. Mit Stan Wawrinka (ATP 3), Milos Raonic (ATP 4) und Kei Nishikori (ATP 5) starten drei der besten fünf der Weltrangliste. Ausserdem kreuzen sieben Top-20-Akteure und attraktive Aussenseiter wie die Amerikaner Jack Sock und Taylor Fritz sowie Marcos Baghdatis oder Juan Martin Del Potro die Rackets. (si)

Erstellt: 20.10.2016, 19:02 Uhr

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