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Nadal hat sein Lachen wiedergefunden

Fünf Wochen nach dem bitteren Ausscheiden am Australian Open kehrt Rafael Nadal auf die grosse Tennisbühne zurück. Die Davis-Cup-Partie vom Wochenende gegen Belgien ist seine Generalprobe für das folgende Turnier in Indian Wells.

Erst der Davis Cup, dann Indian Wells: Rafael Nadal.
Erst der Davis Cup, dann Indian Wells: Rafael Nadal.
Keystone

«Ich bin hier, weil ich physisch wieder zu 100 Prozent fit bin», sagt Rafael Nadal vor dem Davis-Cup-Erstrundenspiel gegen die Belgier in Charleroi. Zusammen mit seinem Australian-Open-Bezwinger David Ferrer und Fernando Verdasco absolvierte der Weltranglistenerste nach seiner Ankunft in Belgien täglich zwei Trainingseinheiten - ohne Bandage am Oberschenkel und offensichtlich ohne Schmerzen. An der Pressekonferenz strahlte Nadal wieder. Ganz anders als in Melbourne, wo er nach seinem zum grössten Teil von einer Oberschenkelverletzung verschuldeten Ausscheiden um Fassung ringen musste.

Nadal ist in der Zeit seiner unfreiwilligen Abwesenheit in der Gestalt von Novak Djokovic ein neuer Herausforderer erwachsen. Der Serbe dominiert das Tennis-Jahr bislang nach Belieben und könnte am Masters-1000-Turnier in Indian Wells (10. bis 20. März) erstmals seit seiner Niederlage an den World Tour Finals in London Ende November wieder auf Nadal treffen. Ein Duell der beiden würde wertvolle Aufschlüsse über die Stärkeverhältnisse an der Spitze des ATP-Rankings bringen. In einer Online-Umfrage des Fachportals Tennis.com gaben 47 Prozent der Teilnehmer an, dass sie Djokovic für besser als Nadal halten, 53 Prozent glauben, dass der Spanier der Stärkere sei.

Auch wenn es von Nadal zuletzt wenig zu hören gab, war er alles andere als untätig. Neben dem Training trieb der 24-Jährige die Realisierung seiner Tennis-Akademie auf Mallorca voran. Diese soll Kinder und Jugendliche fördern, die in ihrer Heimat nicht die Möglichkeit haben, eine professionelle Tennis-Laufbahn einzuschlagen. Die Anlage, die Nadal rund 20 Millionen Franken kosten dürfte, soll zwischen 15 und 25 Tennisplätze sowie ein Wohnheim für rund 100 Kinder umfassen.

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