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Nadal: «Ich hätte gerne einen neuen Körper»

Der Spanier war nach seinem US-Open-Auftakt nach Mass zum Scherzen aufgelegt. Es läuft bereits alles für ihn.

In seiner Auftaktpartie am US Open traf Rafael Nadal (links) auf den Australier John Millman.
In seiner Auftaktpartie am US Open traf Rafael Nadal (links) auf den Australier John Millman.
Getty Images/Clive Brunskill
Auch nach dem Spiel war Nadal glänzend aufgelegt. Ein Journalist sagte, sein Körper schaue ganz anders aus. «Ich hätte gerne einen neuen Körper», sagte Nadal daraufhin lachend.
Auch nach dem Spiel war Nadal glänzend aufgelegt. Ein Journalist sagte, sein Körper schaue ganz anders aus. «Ich hätte gerne einen neuen Körper», sagte Nadal daraufhin lachend.
Getty Images/Clive Brunskill
Zu Nadals guter Laune hat wohl auch beigetragen, dass die Mitfavoriten aus seiner Tableauhälfte gleich reihenweise scheiterten. Alexander Zverev ist nebst Nadal der einzig übriggebliebene Top-10-Spieler nach seinem hart erkämpften Fünfsatz-Sieg.
Zu Nadals guter Laune hat wohl auch beigetragen, dass die Mitfavoriten aus seiner Tableauhälfte gleich reihenweise scheiterten. Alexander Zverev ist nebst Nadal der einzig übriggebliebene Top-10-Spieler nach seinem hart erkämpften Fünfsatz-Sieg.
Kevin Hagen, Keystone
Dominic Thiem verlor gegen den Italiener Thomas Fabbiano in vier Sätzen.
Dominic Thiem verlor gegen den Italiener Thomas Fabbiano in vier Sätzen.
Michael Owens, Keystone
Auch der junge Grieche Stefanos Tsitsipas scheiterte. Gegen Andrej Rublev konnte er nur einen Satz gewinnen.
Auch der junge Grieche Stefanos Tsitsipas scheiterte. Gegen Andrej Rublev konnte er nur einen Satz gewinnen.
Getty Images/Clive Brunskill
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Die Auslosung meinte es schon ziemlich gut mit Rafael Nadal. Und nach einer Runde ist in seiner Tableauhälfte nur noch ein Top-10-Spieler übriggeblieben: der Deutsche Alexander Zverev (ATP 6). Ausgeschieden sind bereits: Dominic Thiem (4), Stefanos Tsitsipas (8), Karen Chatschanow (9) und Roberto Bautista Agut (10). Schon jetzt kann man sagen: Alles andere als ein Finaleinzug des Spaniers wäre eine grosse Überraschung. Zumal sich Nadal blendender Form erfreut.

Nach seinem Turniersieg in Montreal liess er Cincinnati aus, zu seinem Einstieg in Flushing Meadows deklassierte er in der Nightsession John Millman (60). Vergangenes Jahr hatte der Australier hier im Achtelfinal Roger Federer geschlagen, gegen Nadal holte er nun nur acht Games. «Es ist gegen ihn wie ein Boxkampf, wie wenn ständig auf dich eingeprügelt wird», sagte Millman. «Er lässt nie von dir ab.»

Ein Boot für Andy Murray

Nadal war nach seinem überzeugenden Auftritt bester Laune. Zumal er im Arthur Ashe Stadium vor vollen Rängen Werbung machen durfte für das nach ihm benannte Challenger-Turnier in seiner Akademie. Dort feierte Andy Murray gegen den Slowaken Norbert Gombos (115) den zweiten Sieg im Einzel seit seinem Comeback. Er habe ihm die Nummer eines guten Freundes gegeben und ihm offeriert, sein Boot zu benützen, falls er wolle, erzählte Nadal. Aber entscheidend sei nicht, wo Murray spiele, sondern, dass er wieder spiele. Das freue ihn sehr.

Smartere Planung

Hat der Schotte eine Hüftoperation mit einen Gelenksersatz hinter sich, so plagte sich Nadal in den vergangenen Jahren auch immer wieder mit Verletzungen. Doch er ist smarter geworden in der Planung, wie sein Verzicht auf Cincinnati zeigte. Zum Auftakt des US Open wirkte er so frisch, dass ihm ein Journalist sagte, sein Körper schaue ganz anders aus, so schlank. Und er fragte, wie sein neuer Körper und sein neuer Spielstil seine Chancen in New York verbessern würden.

Der Spanier musste schmunzeln: «Ich hätte gerne einen neuen Körper. Aber im Moment geht das noch nicht. Vielleicht ist das in 100 Jahren möglich.» So muss Nadal halt mit seinem alten Körper weiterspielen. Das klappt im Moment ziemlich gut.

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