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Tsitsipas fegt Zverev vom Platz – Nadals Aufholjagd

Stefanos Tsitsipas hat am ATP-Finale mit einem überzeugenden Sieg gegen Alexander Zverev das Halbfinal-Ticket gelöst. Rafael Nadal bleibt im Rennen.

Stefanos Tsitsipas gewinnt die ATP-Finals! Der Grieche setzt sich in einem hochstehenden Endspiel gegen den Österreicher Dominic Thiem durch.
Stefanos Tsitsipas gewinnt die ATP-Finals! Der Grieche setzt sich in einem hochstehenden Endspiel gegen den Österreicher Dominic Thiem durch.
Keystone
Obwohl Thiem den grössten Titel seiner Karriere verpasst, freut er sich über die Finalisten-Trophäe.
Obwohl Thiem den grössten Titel seiner Karriere verpasst, freut er sich über die Finalisten-Trophäe.
Keystone
Der Schweizer hat sich für das letzte Turnier des Jahres die Haare geschnitten und lässt den Bart wachsen.
Der Schweizer hat sich für das letzte Turnier des Jahres die Haare geschnitten und lässt den Bart wachsen.
Clive Brunskill/Getty Images
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Stefanos Tsitsipas spielte an diesem Abend in London gross auf und steht nach dem 6:3, 6:2 gegen Titelverteidiger Alexander Zverev als zweiter Halbfinal-Teilnehmer nach dem Österreicher Dominic Thiem fest. Zverev hingegen vergab die erste Chance auf das Halbfinal-Ticket.

Zwei Tage nach seinem überzeugenden Sieg gegen den Weltranglistenersten Rafael Nadal musste sich Zverev nach 1:13 Stunden geschlagen geben und kassierte im fünften Vergleich mit dem 21-jährigen Griechen seine vierte Niederlage.

In der Gruppe «Andre Agassi» hat am Freitag das Trio aus Zverev, Nadal und dem Russen Daniil Medwedew noch die Chance auf das Weiterkommen. Zverev hat sein Turnier-Schicksal in der eigenen Hand und kann mit einem Sieg gegen den russischen Shootingstar alle Zweifel beseitigen. Medwedew hat bereits zwei Niederlagen auf dem Konto.

Nadal lässt sich nicht unterkriegen

«Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist.» Die Aussage wird dem verstorbenen US-Baseballer Yogi Berra zugeschrieben.

Rafael Nadal ist nicht der Mann für markige Sprüche, aber das Zitat passt bestens zum Spanier und zu dessen Kampfgeist. Er lag gegen Medwedew im dritten Satz 1:5, 30:40 zurück. Doch irgendwie brachte er seinen Aufschlag doch noch durch, worauf seinem Gegner die Nerven einen Streich spielten. Der Russe liess nach und baute so Nadal auf. Letztlich setze sich die Weltnummer 1 6:7, 6:3, 7:6 durch.

«Dass ich gewann, war auf eine Kombination von Dingen zurückzuführen: Glück, Fehler von Daniil und gute Momente von mir am Ende», sagte Nadal, der glaubhaft versicherte, Medwedew tue ihm leid.

Der zwölfmalige French-Open-Champion wahrte dank dem erstaunlichen Sieg nicht nur die Chance, sich in London für den Halbfinal zu qualifizieren, sondern erhöhte auch die Wahrscheinlichkeit, die Saison an der Spitze der Weltrangliste abzuschliessen. Novak Djokovic kann den Mallorquiner nur noch überholen, wenn er den Titel holt und Nadal nicht mehr zweimal gewinnt.

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