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Nadals wütender Konter auf die Dopingvorwürfe

Frankreichs Tennislegende Yannick Noah unterstellt dem spanischen Sport systematisches Doping. Rafael Nadal reagiert mit wütenden Protesten, kann das grundsätzliche Problem aber nicht wegdiskutieren.

«Dumm und kindisch»: Rafael Nadal lässt kein gutes Haar an Yannick Noah.
«Dumm und kindisch»: Rafael Nadal lässt kein gutes Haar an Yannick Noah.
Keystone
Er brachte den Stein ins Rollen: Yannick Noah, French-Open-Sieger von 1983.
Er brachte den Stein ins Rollen: Yannick Noah, French-Open-Sieger von 1983.
Keystone
«Nur 50 bis 60 Radprofis unter den 200 Fuentes-Kunden»: UCI-Chef Pat McQuaid traut den Spaniern nicht.
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Rafael Nadal, ausserhalb des Tenniscourts für gewöhnlich ein sehr freundlicher und zurückhaltender Zeitgenosse, schlug an den ATP World Tour Finals in London markige Töne an, als er sich zu Yannick Noahs Dopingvorwürfen in der französischen Tageszeitung «Le Monde» äusserte. Die Bemerkungen des French-Open-Champions von 1983 seien angesichts der grossen Anzahl von Dopingtests «vollkommen dumm». «Dieser Typ verdient es nicht mehr, in der Zeitung zu stehen. Der einzige Zaubertrank des spanischen Sports ist die Arbeit, der Einsatz und die Überwindungsfähigkeit», so Nadal. Noah habe die Denkweise eines Kindes und beschädige mit seinem Benehmen das Ansehen Frankreichs noch mehr als jenes Spaniens.

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