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«Okay, das Leben geht weiter»

Roger Federer gab sich nach dem verlorenen Final gefasst. Er wähnt sich auf dem richtigen Weg.

Abmarsch mit ungeliebter Trophäe: Nach seinem zehnten Wimbledonfinal ist Roger Federer zum dritten Mal der Verlierer. Foto: Mike Egerton (Keystone)
Abmarsch mit ungeliebter Trophäe: Nach seinem zehnten Wimbledonfinal ist Roger Federer zum dritten Mal der Verlierer. Foto: Mike Egerton (Keystone)

Wie entscheidend war die Phase nach dem epischen Tiebreak des zweiten Satzes?

Es wäre schön gewesen, zu Beginn des dritten Satzes ein Break zu schaffen oder wenigstens mit Djokovic Schritt zu halten. Schade, schaffte ich es nicht, vom Momentum zu profitieren. Ich wehrte zwei Breakbälle ab, hatte dann selbst eine Chance bei seinem Aufschlag. Und dann bekam ich das Break, weil ich eine Vorhand verschlug, die ich nie hätte verschlagen dürfen. Während des Tiebreaks war die Atmosphäre grossartig gewesen. Die Zuschauer waren voll dabei. Dann war es wieder ruhiger, mussten wir wieder die richtigen Emotionen finden. Die ersten Games im dritten Satz waren eng. Dass Djokovic da das Break schaffte, könnte der Schlüssel gewesen sein.

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