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Rückkehrerin Schnyder gewinnt Matchball-Krimi

Die 38-jährige Patty Schnyder setzt sich im Schweizer Duell in Gstaad gegen Amra Sadikovic durch. Im dritten Durchgang wehrt Schnyder fünf Matchbälle ab.

Kämpferische Pose: Patty Schnyder nach einem Punktgewinn in der Partie gegen Antonia Lottner. (20. Juli 2017)
Kämpferische Pose: Patty Schnyder nach einem Punktgewinn in der Partie gegen Antonia Lottner. (20. Juli 2017)
Peter Klaunzer, Keystone
Patty Schnyder scheitert in Gstaad in den Viertelfinals: Unsanfte Landung nach einem Ballwechsel.
Patty Schnyder scheitert in Gstaad in den Viertelfinals: Unsanfte Landung nach einem Ballwechsel.
Peter Klaunzer, Keystone
Die Schweizerin unterlag einer Qualifikantin in drei Sätzen und verabschiedet sich frühstmöglich vom Turnier.
Die Schweizerin unterlag einer Qualifikantin in drei Sätzen und verabschiedet sich frühstmöglich vom Turnier.
Urs Lindt/freshfocus
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Patty Schnyder sorgt mit 38 Jahren für das Highlight aus Schweizer Sicht am Frauen-Tennisturnier in Gstaad. Die Baslerin erreicht mit einem 6:4, 6:7, 7:6-Erfolg über die zehn Jahre jüngere Amra Sadikovic die Achtelfinals.

Schon vor einem Jahr startete Schnyder in Gstaad – und scheiterte damals in der Startrunde nur knapp an der Top-100-Spielerin Katerina Siniakova. Diesmal verlief die Partie noch dramatischer. Schnyder führte 6:4, 5:2 und vergab im Tiebreak des zweiten Satzes vier Matchbälle. Im dritten Durchgang wehrte sie dann ihrerseits fünf Matchbälle von Sadikovic ab, ehe sie im erneuten Tiebreak nach über zweieinhalb Stunden ihre siebte Chance nutzte.

Golubic scheitert in der Startrunde

In den Achtelfinals trifft Schnyder am Donnerstag auf Antonia Lottner, die Bezwingerin von Viktorija Golubic.

Die als Nummer 7 gesetzte Golubic findet auch in Gstaad, wo sie den grössten Triumph ihrer Karriere feiern konnte, nicht aus der Krise. Die Weltranglisten-103. unterlag der deutschen Qualifikantin Antonia Lottner mit 7:5, 4:6, 6:7 (5:7) und scheidet damit bereits in der 1. Runde aus.

Ebenso die Youngsters

Vor Golubic schieden auch die Nachwuchshoffnungen Rebeka Masarova und Jil Teichmann gegen nicht übermächtige Gegnerinnen aus. Masarova unterlag der 18-jährigen Russin Anna Kalinskaja 5:7, 7:6 (11:9), 5:7, die 20-jährige Jil Teichmann unterlag der Deutschen Tamara Korpatsch 3:6, 0:6.

Vor einem Jahr hatte die mittlerweile 17-jährige Rebeka Masarova, die Junioren-French-Open-Siegerin von 2016, im Saanenland in der Startrunde die frühere Weltnummer 1 Jelena Jankovic eliminiert und mit drei Siegen hintereinander sensationell die Halbfinals erreicht.

si/nag

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